„Bündnis Dortmund gegen rechts“ erinnerte an Pogromnacht

In Dortmund erinnerte das „Bündnis Dortmund gegen rechts“ mit einer Scherbenspur im Stadtteil Hörde an die Pogromnacht. Dort ging am 9. November 1938 die Synagoge in Flammen auf, 75 Prozent der erwachsenen jüdischen Bürgerinnen und Bürger wurden in die Steinwache verschleppt. Für das Bündnis sprach Ula Richter: „Obwohl seit der Machtübergabe an die Nazis die Ausgrenzung und Kriminalisierung immer brutalere Formen angenommen hatte, war die jüdische Community auf diese Bestialität nicht gefasst“, so Richter. „Heute wissen wir, was Faschismus bedeutet und sind alarmiert, wie seine Ideologie und seine Taten wieder an Boden gewinnen. Wir denken an Halle und den geplanten Mord in der Synagoge, an die Verfolgungen, denen heute unsere jüdischen Mitbürger wieder ausgesetzt sind. Ihnen gehört unsere Solidarität.“

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Über die Autorin

Wera Richter, geboren 1969, ist stellvertretende Parteivorsitzende der DKP und Chefredakteurin der UZ. Die journalistische Laufbahn begann in jungen Jahren mit einem Praktikum bei der UZ mit Rolf Priemer als Chefredakteur. Damals wurde die UZ wieder Wochenzeitung. Später arbeitete die gelernte Gärtnerin im Ressort Innenpolitik der Tageszeitung junge Welt. Auf dem 20. Parteitag der DKP 2013 wurde Wera Richter zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt und übernahm die Verantwortung für die Organisationspolitik. Ein Job, den sie in der SDAJ kennen und lieben gelernt hatte. 2020 löste sie Lars Mörking als UZ-Chefredakteur ab.

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"„Bündnis Dortmund gegen rechts“ erinnerte an Pogromnacht", UZ vom 26. November 2021



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