Der Bus und die Zukunft

Rico Gebhardt, Vorsitzender der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, hat seine Forderung erneuert, überall in Sachsen gleichwertige Lebensverhältnisse zu ermöglichen. Nachdem in vielen Teilen des Landes die sozioökonomischen Grundlagen teilweise oder ganz zerstört worden seien und deshalb viele – vor allem junge – Menschen in der Flucht ihre einzige Möglichkeit gesehen hätten, um in anderen Landesteilen der Bundesrepublik oder im Ausland ihre Existenz aufzubauen, gelte es, den Hiergebliebenen eine Perspektive zu geben. „Eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung in den Regionen nimmt die Frage der Verkehrsanbindung ein“, konstatierte Gebhardt. Die Politik im Freistaat Sachsen müsse daher darauf ausgerichtet werden, dass „die regelmäßige Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und auch Schienenpersonennahverkehr überall im Land gewährleistet wird“. Notwendig sei ein Regionalbudget für ländliche Gestaltungsräume, weil vor Ort, in Kooperation mit Nachbarkommunen, der Förderbedarf bekannt ist. Außerdem müsse die Digitalisierung gerade auch in den ländlichen Räumen vorangetrieben werden, forderte der Linksparteipolitiker.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Der Bus und die Zukunft", UZ vom 5. August 2016



Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Haus aus.

Vorherige

Schäuble begräbt Transaktionssteuer in Sichuan

Blüten im Finanzsumpf

Nächste

Das könnte sie auch interessieren