DGB zum 1. September

In seiner Erklärung zum Antikriegstag 2018 verweist der Deutsche Gewerkschaftsbund auf den besonderen Anlass, den Antikriegstag als Tag des Mahnens vor den zerstörerischen Folgen von besinnungslosem Nationalismus und Faschismus zu begehen. Mit Hinweis auf das Ende des ersten Weltkrieges vor 100 Jahren heißt es u. a.: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ Das ist die unumstößliche Lehre, die wir Gewerkschaften aus den Weltkriegsschrecken des 20. Jahrhunderts gezogen haben. Dazu bekennen wir uns. Dafür steht die Gewerkschaftsbewegung in Deutschland, Europa und weltweit!“

Mit Hinblick auf die aktuelle Situation heißt es: „Wir lehnen Waffenexporte in Krisen- und Konfliktgebiete sowie an diktatorische und autokratische Regime grundsätzlich ab. Stattdessen treten der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften für eine Politik der Abrüstung und Rüstungskonversion ein. Wir unterstützen deshalb die friedenspolitische Initiative ‚Abrüsten statt Aufrüsten’ und rufen anlässlich des Antikriegstags öffentlich dazu auf, die Petition dieser Initiative gegen das Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung zu unterzeichnen.“

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"DGB zum 1. September", UZ vom 13. Juli 2018



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