Ein Zeichen der Solidarität – von ganz oben: Acht Aktivisten haben am Samstag die Zugspitze, Deutschlands höchsten Berg, bestiegen. Auf dem Gipfel protestierten sie gegen den Wirtschaftskrieg der USA gegen Kuba.
Nach achtstündigem Aufstieg hissten die Aktivisten auf 2.962 Metern Höhe ein Banner mit der Aufschrift „Hands Off Cuba!“ und die kubanische Flagge. Noch auf dem Gipfel nahmen die Bergsteiger Kontakt nach Kuba auf und sprachen mit Rigoberto Zarza, Europaverantwortlicher des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP). Damit sandten sie einen Tag vor dem kubanischen Nationalfeiertag am 26. Juli einen symbolischen Gruß nach Kuba.
„Noch auf dem Gipfel haben wir eine Challenge an die Kuba-Solidaritätsbewegung in Österreich ausgesprochen, es uns gleichzutun und dort ebenfalls für Kuba einen Gipfel zu besteigen“, berichtet Lara Ohmayer, eine der Initiatorinnen der Aktion. Auch in Deutschland werden Nachahmeraktivitäten erwartet.
Zu der spektakulären Aktion hatte eine Gruppe junger Menschen aufgerufen, von denen die meisten im Rahmen des Proyecto Tamara Bunke mindestens ein halbes Jahr auf Kuba verbracht hatten. Unterstützt wurde die Aktion unter anderem von Edgar Göll (Vorsitzender des Netzwerk Cuba), Petra Wegener (Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba), Michael Knoche (Vorsitzender der Gewerkschafter:innen für Kuba) sowie Monika Schierenberg (Sprecherin von EcoMujer).
Die Bilder der Zugspitzenbesteigung wie auch der Folgeaktionen werden auf Instagram unter dem Hashtag #summitforcuba gesammelt.









