Hindernis für Rot-Rot-Grün

Die Vorsitzende der Partei „Die Linke“, Katja Kipping, ließ sich am vergangenen Sonntag im ARD-Sommerinterview nicht provozieren. Sie könne sich vorstellen, dass sich ihre Partei nach den Bundestagswahlen 2017 an einer rot-rot-grünen Regierung beteilige. Wenn es die Möglichkeit einer „sozial-ökologischen Gerechtigkeitswende“ gebe, sei die Linke auf jeden Fall dabei.

In entscheidenden Fragen blieb Kipping – anders als zuvor Bodo Ramelow und Sahra Wagenknecht, die bei einem Interview eine Woche zuvor ausweichend reagiert hatte – konsequent: An neuen Kriegsabenteuern werde sich ihre Partei nicht beteiligen. Das blieben Streitthemen mit SPD und Grünen.

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"Hindernis für Rot-Rot-Grün", UZ vom 5. August 2016



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