Mexiko wirft USA Einmischung vor

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat den USA vorgeworfen, sich in innere Angelegenheiten ihres Landes einzumischen. „Und Mexiko, das sei klar und deutlich gesagt: Wir akzeptieren keine Einmischungen. Wir sind ein freies, unabhängiges und souveränes Land“, sagte Claudia Sheinbaum bei einer Kundgebung anlässlich des zweiten Jahrestags ihres Wahlsiegs in der mexikanischen Hauptstadt.

Die Präsidentin erklärte, eine Behörde des US-Justizministeriums habe die Festnahme von zehn Mexikanern zur Auslieferung verlangt. Unter ihnen seien ein Gouverneur, ein Bürgermeister und ein amtierender Senator. Wenn aus dem Ausland bestimmt werde, wer schuldig sei und wer nicht, oder Druck auf mexikanische Institutionen ausgeübt werde, gehe es nicht mehr um Zusammenarbeit, sondern um Einmischung, sagte Claudia Sheinbaum.

Die Präsidentin rief ihre Anhänger dazu auf, in den kommenden Wochen Informationsveranstaltungen auf öffentlichen Plätzen abzuhalten. Dort solle über die Verteidigung der nationalen Souveränität informiert werden. In Mexiko wird zudem über ausländische Einflussnahme auf Wahlen in Mexiko diskutiert. Erst vor Kurzem billigte das Parlament eine Verfassungsreform, die bei nachgewiesener Einmischung aus dem Ausland eine Annullierung von Wahlen ermöglichen soll.

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"Mexiko wirft USA Einmischung vor", UZ vom 5. Juni 2026



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