Die Bundesregierung hat sich in letzter Sekunde doch noch auf eine im Koalitionsvertrag vereinbarte BAföG-Reform vereinbart. Mitte vergangener Woche meldete die SPD-Bundestagsfraktion, der Streit um die Finanzierung zwischen dem von Lars Klingbeil (SPD) geführten Finanzministerium und dem Forschungsministerium, das Dorothee Bär (CSU) untersteht, sei beigelegt worden.
Zum Wintersemester 2026/2027 soll die Wohnpauschale um 60 Euro auf dann 440 Euro steigen. Ein WG-Zimmer kostet im Bundesdurchschnitt aktuell 512 Euro pro Monat. Elternfreibeträge sollen erhöht und an Lohn- und Preisentwicklung gekoppelt werden. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Gleichstellung des BAföG mit Leistungen für Arbeitssuchende soll erst im April 2029 wirksam werden – deutlich später, als in dem Vertrag vorgesehen.
Für die Erhöhung der Ausbildungsbeihilfe für Studenten sind 650 Millionen Euro vorgesehen. Schon jetzt sei klar, „dass die vorgesehenen Anpassungen nicht ausreichen werden, um den gestiegenen Mieten und Lebenshaltungskosten von Studierenden wirksam zu begegnen“, kritisierte der studentische Dachverband FZS.








