Möglichkeiten der politischen Arbeit in der "Coronakrise"

DKP bleibt aktiv!

Das politische Leben wurde stark eingeschränkt. Öffentliche Veranstaltungen, Demos, Kundgebungen, Infostände finden nicht statt. Wie bleibt die Partei trotz der Coronakrise sichtbar und wirksam? Die DKP-Bottrop hat mit einem Nachbarschaftsbrief sehr positive Reaktionen erfahren (siehe unten angefügten Text). Nutzt diese Möglichkeit auch in eurem Umfeld, um unsere Positionen zu verbreiten.

Außerdem ist das neue DKP-Gesundheitsinfo zur Coronakrise erschienen und steht zum Download bereit.

Es kann über verlag@unsere-zeit.de bestellt werden: 1000 Stück – 50 Euro | 5000 Stück – 120 Euro. Andere Auflagen auf Anfrage. Erste Gruppen haben mit der Verteilung bereits begonnen und das Gesundheitsinfo in Briefkästen gesteckt.

Wir müssen die gesundheitlichen Risiken ernst nehmen und tragen Verantwortung für unsere Genossinnen und Genossen und dafür, die Ausbreitung des Virus nach unseren Möglichkeiten zu verlangsamen.
Wir müssen unsere Organisation an diese Situation anpassen. Die DKP hat Mitte März Empfehlungen zur politischen Arbeit veröffentlicht, auf die wir noch einmal hinweisen möchten:

Außerdem: Empfehlung an die Gliederungen der DKP


Die DKP Bottrop hat folgenden Text als Nachbarschaftsbrief verteilt:

Liebe Nachbarin, lieber Nachbar,

die Ausbreitung des Corona-Virus ist besorgniserregend. Mit weiteren Infizierten und auch Todesopfern ist zu rechnen. Die Regierungen auf allen Ebenen haben Maßnahmen angeordnet, die das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen bringen. Leider gilt ihr Interesse in erster Linie der Wirtschaft und nicht den Menschen.

Während Eltern mit Kindern angesichts der sinnvollen Schließungen von Kindergärten und Schulen ohne Lohnfortzahlung dastehen und gezwungen sind Urlaub oder unbezahlten Urlaub zu nehmen, während prekär Beschäftigte ihre Arbeitsplätze verlieren und ihre Mieten nicht mehr zahlen können und kleine Selbständige vor der Pleite stehen, werden 500 Milliarden für die Sicherung deutscher Konzerne zur Verfügung gestellt. Plötzlich ist ohne Ende Geld da.

Für eine flächendeckende kommunale Gesundheitsversorgung und Krankenhäuser mit ausreichendem Personal hat es gefehlt. Das Gesundheitswesen wurde systematisch auf Profitmacherei getrimmt, Einrichtungen wurden privatisiert, am Personal wird gespart. Das Gesundheitssystem wurde so kaputtgespart, dass es jetzt nicht in der Lage ist uns ausreichend Schutz und Sicherheit vor dem Corona-Virus zu geben. Das ist doch krank. Gesundheit ist keine Ware, sondern Menschenrecht.

Anstelle der Solidarität mit Banken und Konzernen setzen wir in dieser schwierigen Situation auf Solidarität von unten. Vor allem Risikogruppen, also ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, müssen versuchen die Öffentlichkeit zu meiden. Da ist jeder Einkauf ein Risiko. Kinder müssen betreut werden. Hier ist solidarische und nachbarschaftliche Hilfe gefragt.

Wenn Sie Hilfe benötigen, schreiben Sie uns eine E-Mail (Mailadresse) oder rufen Sie uns an (Telefonnummer). Wir versuchen zu helfen!

Mit besten Grüßen und dem Wunsch, dass sie gesund bleiben

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