Vertreter der Botschaften Chinas, Kubas, Venezuelas und Vietnams diskutieren auf Einladung der DKP über multipolare Weltordnung

„Für Kuba der einzige Weg“

Auf Einladung des Parteivorstands der DKP haben Vertreter der Botschaften Chinas, Kubas und Vietnams am 9. Januar im Theater Ost in Berlin zur Frage „Was bedeutet eine multipolare Weltordnung im Kampf gegen den Imperialismus?“ diskutiert.

Neben Sun Shouliang, Gesandter-Botschaftsrat der Volksrepublik China, Professor Miguel E. Torres Tesoro, Stellvertreter der Botschafterin der Republik Kuba in Deutschland, und Professor Dang Hoang Linh, Gesandter-Botschaftsrat der Sozialistischen Republik Vietnam kam auch Martín Saatdjian, Gesandter-Botschaftsrat Venezuelas. Er forderte in seiner Ansprache die sofortige Freilassung des Präsidenten Nicolás Maduro und den Stopp der Aggression gegen sein Heimatland. Matthew Read, Mitglied der Internationalen Kommission der DKP, moderierte die Veranstaltung.

Die Diplomaten waren sich einig: Die Entwicklung weg von US-dominierte Unipolarität hin zu einer multipolaren Weltordnung ist heute vorherrschende Tendenz. Für Kuba, erklärte Miguel Torres, sei Multilateralismus der einzige Weg, um die völkerrechtswidrige Blockade der USA zu durchbrechen.

Das Interesse an dieser Fragestellung und Diskussionsrunde war groß. Mehr als 200 Gäste nahmen teil – der Raum war nicht groß genug für sie. Ein Abend geprägt von der Diskussion dreier Genossen aus Ländern, die den Sozialismus aufbauen. Wer befürchtet hatte, diplomatische Zurückhaltung bestimme die Diskussion, wurde angenehm überrascht.

Wer es nicht nach Berlin geschafft hat oder die spannende Runde ein zweites Mal verfolgen möchte, kann das hier tun:

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