Die IG BAU hat angesichts der Rekordtemperaturen in der vergangenen Woche mehr Schutz für die Beschäftigten gefordert. „Was viele Menschen als unangenehm empfinden, kann für Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, Beschäftigte im Garten- und Landschaftsbau, in der Land- und Forstwirtschaft, in Steinbrüchen oder in der Gebäudereinigung zu einer ernsthaften Gesundheitsgefahr werden“, so Carsten Burckhardt, Stellvertretender Bundesvorsitzender der IG BAU. Laut Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sind weltweit rund 2,4 Milliarden Beschäftigte gefährlichen Temperaturen am Arbeitsplatz ausgesetzt.
Die IG BAU unterstützt die internationale Kampagne „Too Hot To Work – Zu heiß zum Arbeiten“, die unter anderem verbindliche Hitzeschutzregelungen für Arbeitsplätze im Freien, klare Temperatur- und Belastungsgrenzen sowie angepasste Arbeitszeiten bei extremer Hitze fordert.
Jährlich kommt es zu Millionen von hitzebedingten Arbeitsunfällen und Erkrankungen. Von Konzentrationsverlust, Kreislaufproblemen und Dehydrierung bis hin zu Hitzschlag sind nicht nur ältere Beschäftigte betroffen.








