Der Verein „Kunst für Frieden“ bietet eine Ausstellung an

Künstler werben für Frieden

Was bieten wir an?

Wir stellen die Werke der Künstlerinnen und Künstler zusammen und bieten dieses „Paket“ zum Verleih an. Die Arbeiten sind hängefertig gerahmt. Die Größe der Ausstellung und die konkrete Auswahl der Werke richtet sich von Ort zu Ort nach dem zur Verfügung stehenden Raum. Transport und technische Durchführung der Ausstellung erfolgen jeweils nach Vereinbarung. Da es sich bei der Ausstellung vorwiegend um Originale handelt, müssen diese versichert werden. Für die Organisation der Ausstellung erwarten wir eine dem jeweiligen Aufwand angemessene Kostenbeteiligung.

Im Folgenden geben wir einen Überblick über die Künstlerinnen und Künstler, die wir für die Teilnahme an der Wanderausstellung gewinnen konnten:

Annamalt, Föhren

Kurt Bachner, Kematen/Ybbs, Österreich

Melek Baydar, Antalya, Türkei

Thomas Bühler, Berlin

Axel Gundrum, Potsdam

Mecki Hartung, Wolfsburg

Rolf Hartung, Köln

Wolfram Kastner, München

Kyungwon Kim, Leverkusen

Pavel Miguel, Karlsruhe

Klaus Stein, Schenkendöbern

Hans Wallner, Regensburg

Kerstin Wüstenhöfer

Narine Zolyan, Quedlinburg

Auf unserer Webseite www.friedens­atelier.de können Sie sich zu den Künstlerinnen und Künstlern unter „Galerie Engagierte Kunst der Gegenwart – zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler“ einen Eindruck verschaffen. Ebenso finden Sie auf dieser Webseite einen Katalog unserer Kunstsammlung und Informationen über den Verein Kunst für Frieden und dessen Geschichte.

Wenn Sie Interesse an unserem Angebot, Fragen dazu oder eine Empfehlung für einen Ausstellungsort haben, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Kunst für Frieden e. V.

c/o Hans Wallner

St.-Joseph-Straße 7

93059 Regensburg

Tel 0941–4602797

friedensatelier@t-online.de

Der 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus in Deutschland war für den Verein „Kunst für Frieden“ Anlass, zu einer Ausstellung von Arbeiten engagierter Künstlerinnen und Künstler aufzurufen unter dem Motto: „Die Befreiung vom faschistischen Machtsystem und der Neuanfang – und wofür?“ Mit einer Auswahl an Arbeiten aus unserer Sammlung setzt sich der Verein mit der Zeit nach dem II. Weltkrieg, der Zeit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland, der kurz darauf erfolgten Wiederbewaffnung und der Gegenwehr auseinander. Einige Arbeiten aus den folgenden Jahrzehnten zeigen den Widerstand gegen den Vietnamkrieg, die massiven Aktionen der Friedensbewegung in den 1980er Jahren. In diesem historischen Teil der Sammlung befinden sich Arbeiten von Otto Dix, Fritz Cremer, Waldemar Grzimek, Hanns Kralik, Hermann Landefeld, Marie Marcks, Dore Meyer-Vax, Carlo Schellemann, Jörg Scherkamp, A. Paul Weber, Guido Zingerl und anderen.

Die Auswahl von Bildern aus der Sammlung des Vereins dokumentiert, in welcher Tradition heutige Künstlerinnen und Künstler stehen. Auch wenn sich die Bildsprache gewandelt hat, neue Techniken hinzugekommen sind, befassen sich zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler nach wie vor mit den Fragen nach Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechten. Dies wird mit den aktuellen Werken gezeigt, die durch den Aufruf zu der Wanderausstellung zusammengekommen sind: Es sind Bilder, Installationen, Objekte, Skulpturen.  Die Ausstellung kann durch Diskussionsplattformen mit Künstlern, historische Rundgänge, Performances, Musik, Lesungen etc. ergänzt werden. Wichtig ist dem Verein die Verständlichkeit der Werke und ihre Positionierung. Die Ausstellung soll jeweils eine breite Öffentlichkeit erreichen, dies sollte bei der Wahl der Ausstellungsräume und des Begleitprogramms berücksichtigt werden.

 •••

Wer sind wir und was wollen wir?

Der Verein Kunst für Frieden ist eine der wenigen Organisationen, die sich um politisch engagierte und realistische Bildende Kunst bemühen.

Der Verein Kunst für Frieden wurde im Januar 2007 gegründet. Schon Jahre vorher hatten einige der Gründungsmitglieder die Bestände der ehemaligen Wanderausstellung „Künstler gegen Atomkrieg“ erworben und im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Sammlung erweitert sowie an einigen Ausstellungsorten erneut der Öffentlichkeit präsentiert. Daneben wurde die Internetadresse Friedensatelier eingerichtet als Informationsquelle über die Sammlung und deren Geschichte sowie als Plattform für zeitgenössische Künstler, die dort ihre engagierten Arbeiten präsentieren können. Um die weitere Arbeit mit der Sammlung und den zeitgenössischen Künstlern sicherzustellen, erschien schließlich die Gründung eines Vereins ratsam.

Ziele

Der Zweck des Vereins ist

– Förderung und Verbreitung von Kunst gegen Krieg, für Frieden, Völkerverständigung, soziale Gerechtigkeit und

– Förderung von Künstlern, die sich in ihrer Arbeit diesen Themen widmen (§ 3 der Satzung).

Dazu steht dem Verein die Sammlung „Künstler gegen Atomkrieg – Künstler gegen Krieg“ zur Verfügung, die er verwaltet, erweitert, ausstellt und verleiht, einschließlich Publikationen über die künstlerische, historische und kulturelle Auseinandersetzung mit Krieg und Frieden.

Durch das Internetforum Friedensatelier mit seiner Galerie engagierter Gegenwartskunst und der Organisation von realen Ausstellungen dieser Kunst will der Verein künstlerische Arbeiten zu heutigen Kriegs- und Friedensthemen und deren Schöpfer bekannter machen. Mit den Vereinsaktivitäten soll auf ganz spezifische Weise auf Kriegsursachen, Voraussetzungen für eine friedlichere Entwicklung, Überlebensperspektiven ein Beitrag geleistet werden.

Mittel des gemeinnützigen Vereins

Neben der Sammlung „Künstler gegen Atomkrieg – Künstler gegen Krieg“, welche die Eigentümer dem Verein unentgeltlich zur Nutzung überlassen haben, lebt der Verein von den Beiträgen seiner Mitglieder und Spenden. Wichtig ist auch die ehrenamtliche Unterstützung durch Freunde und vor allem durch Künstler, die dem Verein nahe stehen.

Anzeige

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Künstler werben für Frieden", UZ vom 19. Februar 2016



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Baum aus.



    UZ Probe-Abo [6 Wochen Gratis]