Tibor Zenker, Vorsitzender der Partei der Arbeit Österreichs und Redakteur der „Zeitung der Arbeit“, ist am Donnerstag vergangener Woche unerwartet im Alter von nur 50 Jahre gestorben.
Im Vorfeld der Gründung der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) im Jahr 2013 schrieb er sowohl die „Gründungs- und Grundsatzerklärung“ als auch das Statut der Partei. Der Gründungsparteitag der PdA wählte Tibor zum Stellvertretenden Vorsitzenden. Auf dem vierten Parteitag im Jahr 2019 übernahm er den Parteivorsitz von Otto Bruckner, der seitdem sein Stellvertreter war und mit dem ihn seit mehr als zwanzig Jahren eine enge Freundschaft verband.
DKP-Vorsitzender Patrik Köbele und die Internationale Sekretärin Renate Koppe schrieben an die Genossinnen und Genossen: „Viele Mitglieder unserer Partei kannten Tibor aus der internationalen Zusammenarbeit als einen sehr engagierten, streitbaren und kompetenten Genossen, mit dem auch bei unterschiedlichen Auffassungen eine konstruktive und solidarische Zusammenarbeit möglich war und eine Diskussion immer von großem Nutzen. Er war der Überzeugung, dass die arbeitenden Menschen eine marxistisch-leninistische Partei brauchen und er sah es als seine Aufgabe, an deren Aufbau in Österreich mitzuarbeiten … Sein Tod reißt eine große Lücke, die nicht leicht zu schließen sein wird, nicht nur in Eurer Partei, sondern auch in der kommunistischen Weltbewegung.“








