2.150 Menschen sind im vergangenen Jahr an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben. Der Paritätische Gesamtverband weist darauf hin, dass immer mehr junge Menschen unter den Opfern sind. Insgesamt bleibt die Zahl der Drogentoten auf hohem Niveau. Die Todesfälle sind vermeidbar, unterstreicht der Paritätische. Der Verband fordert, kommunale Frühwarnsysteme zu stärken, Drugchecking flächendeckend zu ermöglichen, Drogenkonsumräume auszubauen, das Notfallmedikament Naloxon gegen Opioidüberdosierungen verfügbar zu machen und die Substitution auszubauen, also den Zugang zu weniger schädlichen Ersatzstoffen für Süchtige.
Viele Drogentote
Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Kritischer Journalismus braucht allerdings Unterstützung, um dauerhaft existieren zu können. Daher freuen wir uns, wenn Sie sich für ein Abonnement der UZ (als gedruckte Wochenzeitung und/oder in digitaler Vollversion) entscheiden. Sie können die UZ vorher 6 Wochen lang kostenlos und unverbindlich testen.
An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)
"Viele Drogentote", UZ vom 10. Juli 2026







