Vorbereitungen für das 21. UZ-Pressefest in Dortmund laufen

Weil wir es brauchen

Ein großes Fest des Friedens und der Solidarität – wir brauchen es dringend. Für die Bewegung in diesem Land und für uns. Die Pandemie hat uns vieles versaut. Zwei Mal mussten wir das UZ-Pressefest im Dortmunder Revierpark wie auch viele andere Veranstaltungen verschieben. Gruppen- und Bildungsveranstaltungen per Video haben uns müde gemacht und zum Teil entfremdet. Gemeinsam feiern, diskutieren und Kultur erleben, das hat uns gefehlt.

Die Reaktion hat keine Pause gemacht. Kriegshetze gegen Russland und China haben ein ungeahntes Ausmaß angenommen und sind brandgefährlich. „Bunte Revolutionen“ werden zum Beispiel in Belarus weiter vorangetrieben. In Kuba wittern Konterrevolutionäre Morgenluft. Sie werden nicht durchkommen.

Für die Krisenlasten werden wir brutal zur Kasse gebeten. Anstelle einer Pandemiebekämpfung für die Menschen in diesem Land und weltweit erlebten wir die Schließung von Krankenhäusern, das Abspeisen der Beschäftigten im Gesundheitswesen mit Brosamen und ein Konjunkturprogramm für die Pharmaindustrie. Auch im Namen von Klima- und Umweltschutz wird in großem Maße umverteilt. Die deutsche Wirtschaft wird fit gemacht für den internationalen Konkurrenzkampf – mit dem Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen hat das wenig zu tun.

Das UZ-Pressefest ist selbstgemacht. Hunderte Genossinnen und Genossen packen mit an und haben – fast immer – Spaß dabei. (Foto: Shari Deymann)

Über diese und andere Themen wollen wir in Dortmund gemeinsam mit Bündnispartnern, Freunden und internationalen Gästen diskutieren. Das UZ-Pressefest vom 26. bis 28. August 2022 soll ein starkes Signal für den Frieden, für internationale Solidarität und für den Widerstand in diesem Land gegen Sozial- und Demokratieabbau senden. Es wird ein Fest des Widerstandes und unserer Kultur sein. Dafür haben die Pressefestkommission, die Kulturkommission, die Kuba-AG und die Bezirke der DKP die Arbeit aufgenommen, bereiten die Organisation des Festes und ein starkes Programm vor. Wir wissen, dass auch das kommende Jahr von Einschränkungen in der Pandemie betroffen sein kann. Einfach wird es nicht, dieses Fest auf die Beine zu stellen. Aber am Ende wird es stehen, weil viele solidarisch zugepackt und ihre Ideen eingebracht haben. Die Dortmunder Genossinnen und Genossen werden die Gäste an der „Perle vom Borsigplatz“ begrüßen, an der Kogge wird angezapft und in der Casa Cuba wird der Mojito gemixt – und rundherum zufriedene Gesichter. So soll es sein und dafür brauchen wir eure Hilfe.

Wir bitten unsere Mitglieder und Freunde um Spenden für das UZ-Pressefest und unsere zentralen Helferinnen und Helfer, jetzt Urlaub für den Auf- und Abbau und die Durchführung des Festes zu nehmen und weitere Freunde als Helferinnen und Helfer zu gewinnen. Am wichtigsten aber, macht das Datum – 26. bis 28. August 2022 – jetzt bekannt, werbt für unser Fest, diskutiert mit Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen über die Teilnahme. Das 21. UZ-Pressefest gehört jetzt in die Terminkalender.

Ideen für das Programm, die Werbung und die Durchführung unseres Festes und Fragen an die Pressefestkommission werdet ihr hier los: pressefest@dkp.de

Erste Werbematerialien gibt es im uzshop.de

Spenden mit dem Hinweis „UZ-Pressefest“ auf das Spendenkonto des DKP-Parteivorstands GLS-Bank | BIC: GENODEM1GLS | IBAN: DE 36 4306 0967 4002 4875 02

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Über die Autorin

Wera Richter, geboren 1969, ist stellvertretende Parteivorsitzende der DKP und Chefredakteurin der UZ. Die journalistische Laufbahn begann in jungen Jahren mit einem Praktikum bei der UZ mit Rolf Priemer als Chefredakteur. Damals wurde die UZ wieder Wochenzeitung. Später arbeitete die gelernte Gärtnerin im Ressort Innenpolitik der Tageszeitung junge Welt. Auf dem 20. Parteitag der DKP 2013 wurde Wera Richter zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt und übernahm die Verantwortung für die Organisationspolitik. Ein Job, den sie in der SDAJ kennen und lieben gelernt hatte. 2020 löste sie Lars Mörking als UZ-Chefredakteur ab.

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"Weil wir es brauchen", UZ vom 24. Dezember 2021



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