Die 12-Uhr-Regel für Preiserhöhungen an Tankstellen hat der Mineralölindustrie zusätzliche Profite ermöglicht. Das ist das Ergebnis einer Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE).
Seit dem 1. April dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag die Spritpreise erhöhen. Bei Superbenzin lag die Gewinnmarge demnach in den ersten zwei Wochen nach Einführung im Schnitt um 6 Cent pro Liter höher als in den zwei Wochen davor. Für Diesel sei kein eindeutiger Effekt nachzuweisen, so ZEW und DICE. Das Maßnahmenpaket der Bundesregierung habe nicht dazu geführt, dass das Preisniveau sinke. Im Vorfeld der Einführung hatte es bereits Kritik gegeben und die Vermutung, dass die 12-Uhr-Regel eher zu höheren Spritpreisen führen könnte, weil Mineralölkonzerne die Preise auf Vorrat erhöhen können.








