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Über den Autor

Ken Merten (seit 1990) stammt aus Sachsen. Er hat in Dresden, Hildesheim und Havanna studiert. Seine Schwerpunkte sind die Literatur der Jetztzeit, Popkultur und Fragen von Klassenkampf und Ästhetik. 2024 erschien sein Debütroman „Ich glaube jetzt, dass das die Lösung ist“ im Berliner XS-Verlag.

Beiträge von Ken Merten

2411 Kvinnostrejk i Reykjavik 5 - Die Niederlegung der Sorgearbeit - Mareike Fallwickl, Rowohlt-Verlag, Und alle so still - Kultur

Ein Frauenstreik macht noch keine Utopie – Frauenstreik im Oktober letzten Jahres in Island. (Foto: Magnus Fröderberg/norden.org)

Ein Frauenstreik macht noch keine Utopie – Frauenstreik im Oktober letzten Jahres in Island. (Foto: Magnus Fröderberg/norden.org)
Feministische Innenpolitik: Mareike Fallwickls „Und alle so still“

Die Niederlegung der Sorgearbeit

Von der Utopie ist der Utopismus gleich weit in die religiöse Richtung entfernt wie der Moralismus von der Moral. „Gertraud Klemm hat einmal zu mir …

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1411 021123killig106 - Bei Verbrechen nicht wegsehen - DDR-Kunst, Dresdner Albertinum, Globaler Süden, Internationale Solidarität, Sonderausstellung, Verbrechen, Völkerfreundschaft - Kultur

George Adéagbo, Les étudiants Africains et le Socialisme, 2023 (© SKD, Foto: Oliver Killig)

George Adéagbo, Les étudiants Africains et le Socialisme, 2023 (© SKD, Foto: Oliver Killig)
Die Ausstellung „Revolutionary Romances? Globale Kunstgeschichten in der DDR“ im Dresdner Albertinum

Bei Verbrechen nicht wegsehen

Am Anfang war die Solidarität: Ein großformatiges Markenheft des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes zieht den Blick auf sich, daneben Fotos schulischer Sammel­aktionen. „Monatlich übten wir bis …

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1216 Shibli c Hartwig Klappert - „Schmerzhafte Realität“ - Berlin Review, deutscher Imperialismus, Israel, Literatur, Magazin, Nahost, Palästina - Kultur

Mit dem Beitrag der palästinensischen Autorin Adania Shibli sorgte die erste Ausgabe von „Berlin Review“ für Aufsehen. (Foto: berenberg-verlag.de)

Mit dem Beitrag der palästinensischen Autorin Adania Shibli sorgte die erste Ausgabe von „Berlin Review“ für Aufsehen. (Foto: berenberg-verlag.de)
Die erste Ausgabe des Literaturmagazins „Berlin Review“ widmet sich Nahost

„Schmerzhafte Realität“

Es herrscht Kulturkampf und alle gehen hin. Nicht erst seit dem Angriff der Hamas vergangenen Oktober. Gecancelt wurde hierzulande schon lange vorher. Der den Verhältnissen …

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051101 Conten - Peitschenknalle der Aufmerksamkeitsökonomie - Algorithmen, Autoren, Buchtipp, Chile, Dystopie, Künstliche Intelligenz - Kultur

Webinhalte der dümmsten Sorte zu kreieren ist der Job der Protagonistin in Elias Hirschls „Content“. (Foto: lookstudio / freepik.com)

Webinhalte der dümmsten Sorte zu kreieren ist der Job der Protagonistin in Elias Hirschls „Content“. (Foto: lookstudio / freepik.com)
Zeitgenössisch negativ: Elias Hirschls Roman „Content“

Peitschenknalle der Aufmerksamkeitsökonomie

Katastrophen allenthalben: Mit „Der Weltuntergang ist zu einem modischen Problem geworden“ war bereits 1986 ein Gespräch zwischen Stückeschreiber Heiner Müller (1929 – 1995) und Literaturkritiker …

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0411 PT MAKE UP 70X100 FINAL 4 WEB - Steampunk mit Zuckerglasur - Emma Stone, Giorgos Lanthimos, Mark Ruffalo, Poor Things, Willem Dafoe - Kultur

Irgendwo zwischen Pygmalion und Frankensteins Kreatur: Bella in „Poor Things“. (Foto: © 2023 SEARCHLIGHT PICTURES)

Irgendwo zwischen Pygmalion und Frankensteins Kreatur: Bella in „Poor Things“. (Foto: © 2023 SEARCHLIGHT PICTURES)
Die Verfilmung von „Poor Things“

Steampunk mit Zuckerglasur

Irgendwo zwischen George Bernard Shaws für das Musical „My Fair Lady“ (1956) herhaltender Ovid-Adaption „Pygmalion“ (1913) und Mary Shelleys „Frankenstein or The Modern Prometheus“ (1818) …

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4611 184697 - Mein genialer Freund - André Müller sen., Peter Hacks - Kultur

In Juntersdorf in der Voreifel Mitte der 90er Jahre: André Müller und Peter Hacks (Foto: Eulenspiegel Verlag)

In Juntersdorf in der Voreifel Mitte der 90er Jahre: André Müller und Peter Hacks (Foto: Eulenspiegel Verlag)
Synchron der Zukunft zugewandt: Der Briefwechsel zwischen Peter Hacks und André Müller sen.

Mein genialer Freund

Im drittletzten Brief an seinen Kollegen, Genossen und Freund Peter Hacks, acht Wochen vor dessen Tod am 28. August 2003, schrieb der westdeutsche Autor, Publizist und …

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4311 Killers Of The Flower Moon Photo 0103 - Der Tiefsinn im Keller - Kinofilm, Martin Scorsese - Kultur

Nicht so gigantisch wie die Namen vermuten lassen: Robert De Niro und Leonardo DiCaprio im neuen Scorsese-Film. (Foto: Copyright © 2023 Apple Inc. All rights reserved.)

Nicht so gigantisch wie die Namen vermuten lassen: Robert De Niro und Leonardo DiCaprio im neuen Scorsese-Film. (Foto: Copyright © 2023 Apple Inc. All rights reserved.)
Müder Realismus und Fiebertrauma: Martin Scorseses „Killers of the Flower Moon“

Der Tiefsinn im Keller

Und sie wurden nicht mehr gesehen: Mit einer Laufzeit von über 200 Minuten braucht es Sitzfleisch, um „Killers of the Flower Moon“ in einem Ritt …

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