Presseerklärung von ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie zur Jahreshauptversammlung des Rüstungskonzerns

Den Kriegskonzern Rheinmetall stoppen!

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie

Anlässlich der Jahreshauptversammlung hat ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie heute vor der Rheinmetall-Konzernzentrale gefordert, mit dem Profitsystem zu brechen, um Rheinmetall zu stoppen, zu entwaffnen und in einen Betrieb zum Wohle der Menschheit und des Planeten umzuwandeln.

ethecon-Geschäftsführer Marius Dornemann stellte klar: „Rheinmetall ist ein Kriegskonzern. Das müssen wir klar und deutlich sagen! Rheinmetall verdient sein Geld mit Mord und Totschlag auf der ganzen Welt, mit der Entzweiung der Völker und der Militarisierung auf diesem Planeten. Rheinmetall bringt Tod, Elend, Not und Zerstörung über die Menschheit sowie den Ruin der Umwelt und des Klimas über den Planeten. Kurzum: Rheinmetall begeht gigantische Verbrechen gegen Mensch und Umwelt! Ein Konzern wie Rheinmetall ist im Kapitalismus einzig und allein dafür da, Profite zu generieren. Maximale Profite! Dafür und für nichts anderes als diese maximalen Profite haben die Besitzer*innen von Rheinmetall ihr ‚Kapital‘ in den Konzern gesteckt, dafür bezahlen sie ‚ihre‘ Vorstände und ‚ihre‘ Manager bei Rheinmetall, dafür haben sie den sogenannten Aufsichtsrat im Konzern installiert, der aufpassen soll, dass auch wirklich die maximal möglichen Profite sprudeln. Und dafür geht dieser über Leichen!“

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie stellte die Großaktionäre, Vorstände und die Aufsichtsräte von Rheinmetall bereits im Jahre 2017 für ihre Verbrechen mit dem ethecon Dead Planet Award an den internationalen Pranger.

In der Begründung für die Verleihung des Schmähpreises heißt es zusammenfassend: Die verantwortlichen Personen von Rheinmetall „agieren rücksichtslos, durchtrieben, von niederen Motiven geprägt und einzig zum persönlichen Vorteil. Sie nehmen für ihre Macht- und Profitinteressen bedenkenlos den Untergang des Planeten als schwarzer Planet in Kauf. Sie zeigen, was gemeinhin Skrupellosigkeit und Egoismus genannt wird.“

Gründungsstifter Axel Köhler-Schnura macht noch einmal deutlich: „Die Kriege von Rheinmetall müssen gestoppt werden. Jetzt. Die Ukraine braucht friedliche Lösungen! Der Nahe Osten braucht friedliche Lösungen. Rheinmetall-Waffen haben in Asien, Afrika, Amerika und Europa nichts verloren. Rheinmetall-Maschinen müssen für die Zukunft und das Wohl der Menschheit und des Planeten produzieren! Alles für den Frieden!“

ethecon wird dem Konzern auch in den kommenden Jahren auf die Finger schauen, kein Verbrechen unerwähnt lassen sowie jeden Protest unterstützen, der sich gegen diese wendet. Denn das Geschäft mit dem Krieg kann nur verhindert werden, wenn der Widerstand auf der Straße, bei Demos und Kundgebungen wächst. Nur dann können wir unsere Forderung nach demokratischer Kontrolle und ausnahmsloser Einstellung aller Rüstungsexporte von Rheinmetall sowie die Umwandlung der Waffen- und Rüstungsproduktion des Konzerns hin zur Produktion von zivilen Gütern umsetzen.

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