Das an Wahlskandalen nicht arme Berlin ist um ein Haar an einem Desaster vorbeigeschlittert, das zur Verschiebung der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September hätte führen können. Die Stadt hatte den Namen eines Kandidaten der Partei „Die Urbane“, Raphael Moussa Hillebrand, falsch auf Stimmzettel gedruckt. Dort wird Hillebrand, der auf Platz 4 der Liste kandidiert, als „Raphael Hillebrand Moussa“ geführt. Manche im Team von „Die Urbane“ hätten es als „respektlos“ empfunden, dass der Name eines Afrodeutschen der Verwaltung Probleme bereite, sagte Niki Drakos, Spitzenkandidatin der Partei. Aus Verantwortungsbewusstsein habe man entschieden, nicht auf einer Korrektur der Stimmzettel zu bestehen. Alleine der Nachdruck der Stimmzettel hätte etwa 50.000 Euro gekostet.
Desaster verhindert
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"Desaster verhindert", UZ vom 14. August 2026







