Die Vorbereitungen für das 21. UZ-Pressefest haben begonnen

Dortmund ruft

Von Wera Richter

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Verwendungszweck: UZ-Pressefest

Und schon wieder rennt die Zeit. Vom 28. bis 30. August kommenden Jahres könnten im Dortmunder Revierpark erneut die roten Fahnen wehen. Die Vorbereitungen für das 21. UZ-Pressefest haben auf verschiedenen Ebenen begonnen. Erste Brigaden, allen voran unsere Tontechniker, treffen sich bereits regelmäßig, um Material vorzubereiten und fit zu machen. Im Lager in der Essener Hoffnungstraße finden regelmäßig Subotniks statt, um die Organisation zu vereinfachen. Für September ist eine erste Beratung mit den Bezirken und Landesorganisationen geplant, für den 16./17. November ein Seminar für zentrale Helferinnen und Helfer in Leverkusen. Einen eigenen Workshop bieten die Tontechniker an – auch für Einsteiger! Natürlich, das alles ist vorbehaltlich der zu schaffenden finanziellen Voraussetzungen und eines Beschlusses des 23. Parteitages der DKP im Februar 2020. Bis dahin müssen 40 000 Euro Spenden für unser Pressefest gesammelt werden.

Die Leitung des Pressefestes ist um die Programmverantwortlichen und den Bereich Öffentlichkeitsarbeit verstärkt und verjüngt worden. In einer ersten Diskussion gab es Einigkeit, den Charakter des Festes des Friedens und der Solidarität als Volksfest nicht nur beizubehalten, sondern zu stärken. Dazu gehören ein großes Kinderfest und vielfältigere Kultur- und Mitmachangebote wie Poetry Slam, Kabarett, Straßentheater und auch sportliche Einlagen und Angebote. Unstrittig ist auch: Wir feiern ein politisches Fest. Angesichts von Kriegen und Kriegsgetrommel, zunehmender Aggression gegen Russland und China, Militarisierung und Rechtsentwicklung brauchen wir ein Fest des Friedens und der Solidarität mit einem großen Antikriegsmeeting auf der Hauptbühne.

Für das kulturelle Programm gibt es Ideen und erste Gespräche. Angedacht ist ein Konzert gegen rechts mit Konstantin Wecker am Sonntag nachmittag als besondere Einladung an Dortmunderinnen und Dortmunder. Am Samstag wünschen wir uns auf der Hauptbühne ein Konzert des Friedens und der antiimperialistischen Solidarität mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Der Freitagabend soll erneut der Jugend gehören. Die neu gegründete Kulturkommission hat begonnen, über Programm und Gestaltung der Kunst- und Kulturhalle zu beraten. Neben Bühnen, Kunst- und Literaturmarkt soll dort auch das Café K wieder seinen Platz finden.

Über eine Umfrage wollen wir mit den DKP-Gliederungen stärker über die Mobilisierung in der Partei und ihrem direkten Umfeld in die Diskussion kommen. Wie schaffen wir die Stimmung, dass unsere Mitglieder und ihre Familien nicht nach Dortmund müssen, sondern wollen? Welche Voraussetzungen brauchen wir, um ihnen die Teilnahme zu erleichtern? Wie gewinnen wir zen­trale Helferinnen und Helfer für Auf- und Abbau, Durchführung und Absicherung des Festes? Wie können wir Bündnispartner stärker einbeziehen?

Das Pressefest ist das Fest der DKP und der Leserinnen und Leser der UZ. Wir brauchen jetzt eure Ideen, Impulse, aber auch Fähigkeiten und Tatkraft. Unterstützung brauchen wir nicht nur in der Programmgestaltung, sondern auch in der Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere im Bereich der Online-Medien, und bei der Ausgestaltung und Dekoration des Festplatzes. Wir freuen uns über eure Anregungen und konkreten Hilfsangebote.

Holt die Spendenfäuste wieder raus und meldet euren Urlaub für Auf- und Abbau des 21. UZ-Pressfestes an.

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Über den Autor

Wera Richter, geboren 1969, ist stellvertretende Parteivorsitzende der DKP und Chefredakteurin der UZ. Die journalistische Laufbahn begann in jungen Jahren mit einem Praktikum bei der UZ mit Rolf Priemer als Chefredakteur. Damals wurde die UZ wieder Wochenzeitung. Später arbeitete die gelernte Gärtnerin im Ressort Innenpolitik der Tageszeitung junge Welt. Auf dem 20. Parteitag der DKP 2013 wurde Wera Richter zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt und übernahm die Verantwortung für die Organisationspolitik. Ein Job, den sie in der SDAJ kennen und lieben gelernt hatte. 2020 löste sie Lars Mörking als UZ-Chefredakteur ab.

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"Dortmund ruft", UZ vom 19. Juli 2019



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