Die UZ-Friedenstage werden auch kulturell ein Hochgenuss

Gemeinsam feiern!

Wer noch keinen Urlaub eingereicht, kein Hotelzimmer oder Bahnticket gebucht oder sich gar die UZ-Friedenstage noch nicht als festen Termin geblockt hat, der sollte das schleunigst nachholen. Vom 28. bis 30. August werden sich in Berlin nicht nur die Friedensbewegten aus Organisationen und Gewerkschaften bei der Deutschen Kommunistischen Partei und ihrer Zeitung treffen. Internationale Gäste wie Booker Omole, Generalsekretär der Kommunistischen Partei (Marxistisch) Kenias (CPM-K) oder Ana Prestes, Internationale Sekretärin der Kommunistischen Partei Brasiliens, werden aus ihren Ländern berichten. Die kleinsten Friedensbewegten werden mit ein bisschen Unterstützung der Großen ihr eigenes Friedensfest im Kinderbereich feiern. In großen und kleinen Diskussionsrunden werden wir gemeinsam über den Militarismus in diesem Land, antiimperialistischen Widerstand und den Kampf für ein besseres Leben sprechen. Und natürlich sind die UZ-Friedenstage der Ort, um fortschrittliche Künstler live zu erleben.

IMG 1683 1 - Gemeinsam feiern! - Ana Prestes, Banda Bassotti, Bejarano und Microphone Mafia, Betty Rossa, Booker Omole, Calum Baird, Dieter Klemm, Dietmar Dath, Free Willy, Gina Pietsch, Hartmut König, Kapelle Gigs, Ken Merten, OK-Projekt, Schenzer und Wilke, Tobias Thiele, UZ-Friedenstage 2026 - Die letzte Seite
(Foto: UZ-Archiv)

Noch stecken wir mitten in den Vorbereitungen, doch die ersten Referentinnen und Referenten stehen schon fest und auch ein Teil der Künstlerinnen und Künstler, die die Friedenstage bereichern werden.

Zum Auftakt am Freitag wird es gleich international auf dem Franz-Mehring-Platz: Der Abend steht im Zeichen der Solidarität mit dem sozialistischen Kuba, dabei sein werden unter anderem Tobias Thiele und Calum Baird. Den kubanischen Musik-Act verraten wir noch nicht, nur so viel sei verraten: Es wird sich trefflich tanzen lassen, denn wir sind nicht nur solidarisch mit Kuba und seiner Revolution, sondern feiern auch den 100. Geburtstag von Fidel Castro.

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(Foto: UZ-Archiv)

Am Samstag treffen wir viele alte Freunde von UZ-Pressefesten wieder, hören Arbeiterlieder in klassischen und neuen Varianten und feiern mit Banda Bassotti die Solidarität mit Palästina und den antiimperialistischen Widerstand.

Die Schauspielerin und Sängerin Gina Pietsch präsentiert auf den UZ-Friedenstagen mit „Von den Leben die hellen, von den Toden die schnellen“ eine Hommage an Bertolt Brecht – es ist bereits der 36. Brecht-Abend, den Gina, diesmal begleitet von ihrer Tochter Frauke am Klavier, erarbeitet hat. Wer also eine echte Brecht-Kennerin auf der Bühne erleben will, sollte sich die Friedenstage nicht entgehen lassen.

Aber auch sonst haben die UZ-Friedenstage einiges zu bieten: Bejarano und Microphone Mafia werden da sein, ebenso wie Betty Rossa und Kapelle Gigs, Free Willy und Schenzer und Wilke. Hartmut König freut sich schon auf gleich zwei Auftritte: Der Mitbegründer des legendären Oktoberklubs wird nicht nur für die erwachsenen Fans ein Konzert spielen, sondern mit der „reiselustigen Ringelnatter“ auch beim Kinderfest die Herzen höher schlagen lassen.

Und es gibt noch mehr: Dieter Klemm wird gemeinsam mit dem OK-Projekt Verfilmungen der „Floh de Cologne“-Platten vorstellen. Lesen werden aus ihren Romanen unter anderem Dietmar Dath und Ken Merten.

Noch sind lange nicht alle Absprachen getroffen, das Programm ist noch nicht fertig. Vielleicht wird es noch ein Theaterstück geben. Oder eine Überraschung zum späten Sonntagnachmittag. Nur eins steht fest: Verpassen darf man die UZ-Friedenstage nicht. Also ran an die Reiseplanung. Es lohnt sich. Versprochen.

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(Foto: UZ-Archiv)

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"Gemeinsam feiern!", UZ vom 24. April 2026



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