Entweder wir sind uns einig – Oder wir sind nichts!

Horst Gobrecht

Entweder wir sind uns einig – Oder wir sind nichts!

Leipziger Jugendliche in antifaschistischen und sozialistischen Kämpfen.

GNN-Verlag 2016

356 Seiten, 18,- Euro

Wer den Antifaschismus in Deutschland begreifen will, muss sich mit den Frauen und Männern beschäftigen, die trotz Verfolgung und Risiko für Freiheit und Leben bereit waren, dem faschistischen Terror zu widerstehen.

Zu ihnen gehören Else und Alfred Nothnagel, die aus der Sozialistischen Arbeiter-Jugend, später der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) kommend, in ihrer Heimatstadt Leipzig zusammen mit anderen jungen Leuten eine antifaschistische Jugend- und Wandergruppe innerhalb der faschistischen „Kraft durch Freude“-Organisation aufbauten. Diese entwickelte vielseitige Aktivitäten der Solidarität, des Widerstands und der Einflussnahme auf die tägliche faschistische Propaganda. Sie schuf Verbindungen zu kommunistischen Widerstandsgruppen und unterstützte bei Kriegsende das Nationalkomitee „Freies Deutschland“ in Leipzig.

Die Dokumentation zeichnet den Weg und das Engagement von Else und Alfred Nothnagel in den Widerstand, die Verfolgung, aber auch 1945 im befreiten Deutschland nach. Grundlage der Darstellung sind persönliche Dokumente aus ihrem politischen Nachlass. Aus ihnen sprechen Lebensmut, Widerstandswillen und die politische Überzeugung, dass trotz aller Widrigkeiten und Verletzungen in den eigenen Reihen ein besseres, ein antifaschistisches Deutschland nur sozialistisch sein könne.

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"Entweder wir sind uns einig – Oder wir sind nichts!", UZ vom 19. Februar 2016



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