Laut Aussagen von Barbara Resch, Bezirksleiterin der IG Metall Baden-Württemberg, ist die IG Metall bereit, Lohnverzicht zu akzeptieren, wenn Unternehmen im Gegenzug investieren. „Das ist kein Verzicht mit der Gießkanne, sondern ein Angebot mit einer Adresse: Es gilt nur dort, wo investiert wird“, so Resch in der „Stuttgarter Zeitung“ vom 26. Oktober. Dazu soll ein neues Instrument geschaffen werden.
Dies ist ein Geschenk für die Kapitalseite. Denn ohne Not hat Resch damit bereits vor den ersten Warnstreiks und vor der nächsten Verhandlungsrunde die Bereitschaft zum Verzicht signalisiert. Letztendlich würde dieser Lohnverzicht bedeuten, dass zukünftig die Kolleginnen und Kollegen neue Maschinen und Technik aus ihrer Tasche bezahlen sollen. Die Erfahrung lehrt, dass neue Technik genutzt wird, um Personal einzusparen. So werden keine Arbeitsplätze gerettet.







