Julian Röpcke

MD

Wahrscheinlich hat er mal wieder bei „Call of Duty“ verloren, anders ist das Ausmaß an Kriegstreiberei selbst für den verantwortlichen Redakteur für Politik der „Bild-Zeitung“, Julian Röpcke, nicht zu erklären. Er will Krieg, am liebsten mit Russland. Da der, trotz aller Bemühungen seitens der NATO und der Generalprobe „Defender 2020“, noch bisschen auf sich warten lassen wird, freut er sich zumindest schon mal, wenn deutsche Rüstungsgüter russischen gegenüberstehen.
Sein Schlachtfeld heißt Twitter (wenn einem die „Bild“ zum Hetzen nicht reicht). Dort führt er einen fröhlichen Feldzug gegen das syrische „Regime“, verwechselt munter Dschihadisten mit Freiheitskämpfern und hat das Übel der Welt (den Russen!) immer fest im Blick.

Da konnten dann am vergangenen Sonntag die Sektkorken knallen, weil deutsche Panzer endlich für das eingesetzt werden, wofür sie gebaut werden. Und wenn das dann einigen Twitter-Nutzern angesichts des 75. Jahrestags der Befreiung vom Faschismus (an dem nun mal russische Panzer großen Anteil hatten) doch ein bisschen zu viel wird, rudert er schnell zurück. Ihm geht es nur um die Zivilisten in Idlib. Nee, Julian, ist klar. Geh zurück an die Spielekonsole.

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"Julian Röpcke", UZ vom 14. Februar 2020



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