KPÖ gibt ab

2016 wurden von der Grazer Vizebürgermeisterin Elke Kahr sowie den Landtagsabgeordneten der KPÖ Steiermark, Claudia Klimt-Weithaler und Werner Murgg, insgesamt über 100 000 Euro zur Unterstützung von in Not geratenen Menschen gespendet. Mit dem Geld haben die Mandatsträger 517 Personen in Notlagen unter die Arme gegriffen.

Für sich selbst behält Kahr 1 900 Euro monatlich. „Als Vizebürgermeisterin bekomme ich etwas mehr als mein Bezug als Stadträtin ausgemacht hat. Diesen Mehrbetrag gebe ich natürlich weiter“, sagte Kahr. In ihrem Büro wird immer nach Lösungen für die Betroffenen gesucht. „Wir schicken niemanden ohne Hoffnung weg“, betont die Grazer Vizebürgermeisterin.

Elke Kahr wies darauf hin, dass viele Initiativen der KPÖ durch den daraus entstandenen Austausch über die Probleme der Betroffenen entstanden sind. Als Beispiele führte sie die Einführung der Sozialcard, den erst kürzlich geschaffenen städtischen Fonds für unbürokratische Unterstützung bei Schulveranstaltungen, den Kautionsfonds sowie die Wohnungssicherungsstelle an.

Seit 1998 haben die Abgeordneten der KPÖ Steiermark insgesamt 1,8 Mio. Euro an 13 557 Familien und Personen ausbezahlt.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"KPÖ gibt ab", UZ vom 6. Januar 2017



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Baum aus.

    Vorherige

    Für 6 Prozent mehr mit sozialer Komponente

    Die Meinungsseite 9

    Nächste