Die Philippinen und die USA haben eines der größten gemeinsamen Militärmanöver ihrer Geschichte gestartet. An den 19-tägigen Übungen „Balikatan“ beteiligen sich mehr als 17.000 Soldaten aus sieben Ländern, die zu Land, zu Wasser und in der Luft trainieren. Geplant sind bis zum 8. Mai Schießübungen mit scharfer Munition, ein simulierter Angriff auf See sowie koordinierte Luftmanöver. Unter anderem nehmen daran Streitkräfte aus Japan, Kanada, Australien, Neuseeland und Frankreich teil.
Die USA bezeichneten das Manöver als „eindrucksvollen Beweis“ für ihr Bündnis mit den Philippinen. Die Manöver finden in verschiedenen Provinzen der nördlichen Insel Luzon statt, die teilweise nahe Taiwan und nahe dem Südchinesischen Meer liegen. China erklärte, was der Asien-Pazifik-Raum am wenigsten brauche, sei die Einmischung äußerer Kräfte, die Spaltung und Konfrontation verursachten. Militärische Sicherheitskooperationen dürften Frieden und Stabilität in der Region nicht stören oder die Interessen Dritter verletzen, sagte der Sprecher Außenministeriums, Guo Jiakun.








