Mehr Spekulation

Der Deutsche Bundestag hat am Freitag vergangener Woche die so genannte „Frühstartrente“ beschlossen. Ab dem Jahr 2020 geborene Kinder bekommen bis zu ihrem 18. Geburtstag monatlich 10 Euro vom Staat. Das Geld darf nur am Kapitalmarkt angelegt werden. Angespartes Vermögen wird ausschließlich als Rente ab Erreichen des 65. Lebensjahres ausbezahlt.

Die Bundestagsabgeordnete Sarah Vollath („Die Linke“) kritisierte, Reiche könnten die Frühstartrente ihrer Sprösslinge aufstocken und dadurch Steuern vermeiden. „Ein Kind braucht keinen Aktiendepotauszug, um an seine Zukunft glauben zu können. Es braucht Erwachsene und einen Staat, die ihm diese Zukunft ermöglichen.“

Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Kritischer Journalismus braucht allerdings Unterstützung, um dauerhaft existieren zu können. Daher freuen wir uns, wenn Sie sich für ein Abonnement der UZ (als gedruckte Wochenzeitung und/oder in digitaler Vollversion) entscheiden. Sie können die UZ vorher 6 Wochen lang kostenlos und unverbindlich testen.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Mehr Spekulation", UZ vom 23. Oktober 2026



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Flagge.



    Spenden für DKP