In den ersten sechs Monaten des Jahres hat es nach Berechnungen der Auskunftei Creditreform in Deutschland so viele Pleiten gegeben wie seit 13 Jahren nicht mehr. Besonders viele der betroffenen Firmen seien im Dienstleistungssektor tätig gewesen. Demnach haben in der ersten Jahreshälfte 2026 12.900 Unternehmen Insolvenz angemeldet, fast 8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Damit sei laut Creditreform der „Pleite-Höhepunkt“ aber noch nicht erreicht. Solange die Wirtschaft nicht wachse, gehe dieser Trend weiter.
Ein zentraler Faktor wird gerne vergessen – so auch in der Mitteilung von Creditreform: Sinkende Reallöhne führen unmittelbar zu einer schwindenden Nachfrage.








