Proteste halten an

Seit über zwei Wochen finden in Deutschland und anderen europäischen Ländern täglich Proteste für die Freiheit Abdullah Öcalans statt. Tausende Kurdinnen und Kurden fordern seither Klarheit über die Situation Abdullah Öcalans, dem seit 1999 auf der türkischen Gefängnisinsel Imrali inhaftierten PKK-Vorsitzenden. Anlass für die Proteste sind Meldungen in den türkischen Medien, wonach Öcalan im Gefängnis verstorben sei. Die deutschen Behörden reagieren mit umfangreichen Repressionen gegen die Demonstrationen und Kundgebungen. Die Organisatoren veröffentlichten nun einen Aktionsplan für die nächsten Tage. Den Höhepunkt wird eine europaweite Demonstration am 4. November in Düsseldorf darstellen, zu der zehntausende Teilnehmer erwartet werden.

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"Proteste halten an", UZ vom 3. November 2017



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