Schule verstärkt ­Ungleichheit

Die GEW weist auf die Ergebnisse des neuen Bildungsberichts hin. Zwar seien die frühkindliche Bildung und ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote nach Angaben der Kultusministerkonferenz (KMK) ausgebaut, die Bildungsbeteiligung gesteigert sowie Sprachförderung und Sprachdiagnostik gestärkt worden. Dennoch habe die soziale Herkunft weiterhin starken Einfluss auf Bildungserfolg und Bildungsteilhabe. Dabei entstünden Bildungsungleichheiten häufig bereits vor dem Schuleintritt.

Bis heute trägt die Schule wenig bis nichts dazu bei, Bildungsungleicheiten abzumildern. Im Gegenteil: Sie zementiere und verstärke sie sogar noch, so die GEW. Das gegliederte Schulsystem mit der frühen Selektion der Kinder auf verschiedenwertige Schulformen sei eine der hartnäckigsten Barrieren für Inklusion und die Ausschöpfung der Bildungspotenziale junger Menschen.

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"Schule verstärkt ­Ungleichheit", UZ vom 19. Juni 2026



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