Nach dem Berufsverbot gegen den Wachmann Ken Merten durch das Leipziger Ordnungsamt sammeln Unterstützer mit einer Petition Unterschriften gegen das Vorgehen der Behörden. „Ken Merten ist Schriftsteller, Journalist und ver.di-Mitglied aus Sachsen. Seit November 2023 arbeitet er zusätzlich für ein Sicherheitsunternehmen in Leipzig, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Diese Arbeit ist körperlich und psychisch belastend: In langen Schichten bewacht er unter anderem Einrichtungen, in denen obdachlose und suchtkranke Menschen untergebracht sind. Nun droht ihm der Verlust dieses Arbeitsplatzes. Doch nicht wegen einer Straftat, eines Fehlverhaltens auf Arbeit oder weil er seine Pflichten als Sicherheitsmitarbeiter verletzt hätte“, heißt es in der Petition. Ken werde ausschließlich sein politisches Engagement in SDAJ, DKP und als Autor für „linksextremistische“ Zeitungen vorgeworfen. Deshalb stelle das Ordnungsamt seine „Zuverlässigkeit“ in Frage. Dadurch werde ein „gefährlicher Präzedenzfall geschaffen: Kann ein Mensch in Deutschland seinen Arbeitsplatz verlieren, weil er Mitglied einer legalen Partei ist und sich politisch engagiert?“
Die gesamte Petition kann hier gelesen und unterschrieben werden.







