Terror im Ruhrgebiet

In der Silvesternacht verübte der erwerbslose Gebäudereiniger Andreas N. eine Reihe von Anschlägen in Bottrop und Essen. Vier Mal raste er mit einem Kombi in Menschenansammlungen und verletze acht Menschen teils schwer. „Völlig überrascht und hilflos reagierte die NRW-Landesregierung auf die Mitteilung von der rassistischen Amokfahrt eines deutschen Terroristen“, sagt dazu Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA, in einer Pressemitteilung. Im Verlauf der Ermittlungen spricht die Polizei von einem „gezielten Anschlag“ und NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) benannte die „klare Absicht des Mannes, Ausländer zu töten“. Jedoch übernahm die Bundesanwaltschaft, zuständig für politische Straftaten mit besonderer Bedeutung, den Fall bisher nicht, da Hinweise auf eine psychische Erkrankung vorliegen.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Terror im Ruhrgebiet", UZ vom 11. Januar 2019



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Stern aus.



    UZ Probe-Abo [6 Wochen Gratis]