In der vergangenen Woche ist Ulli Fausten gestorben. Er war ein zentraler Anker der deutschen Solidaritätsbewegung mit dem sozialistischen Kuba, engagiert als Autor und in der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, die in ihrem Nachruf über ihn schreibt: „Ulli war ein Autor, der politische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln wusste. Seine Artikel zeichneten sich durch treffende Einschätzungen, klare Argumente und eine lebendige, anschauliche Sprache aus. Er konnte komplexe Entwicklungen auf den Punkt bringen, Hintergründe erklären und Zusammenhänge sichtbar machen, die in der öffentlichen Debatte häufig ausgeblendet blieben, wenn Widersprüche ausgehalten und Entwicklungen gegen den Strom der vorherrschenden Meinung betrachtet werden müssen. Er machte sie für seine Leserinnen und Leser nachvollziehbar. Seine Texte informierten, regten zum Nachdenken an und lieferten Argumente für die Auseinandersetzung mit den gängigen, oft einseitigen Darstellungen Kubas. (…) Für Ulli war die Liebe zu Kuba eine Verpflichtung, sich mit der Wirklichkeit des Landes ernsthaft auseinanderzusetzen. Gerade angesichts politischer Kampagnen und einseitiger Berichterstattung hielt er es für wichtig, kubanische Perspektiven sichtbar zu machen und die Entwicklungen auf der Insel in ihren Zusammenhängen zu betrachten.“
Ulli Fausten gestorben
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"Ulli Fausten gestorben", UZ vom 30. Oktober 2026






