US-Atombomben raus aus Deutschland!

Am 5. September findet im rheinland-pfälzischen Büchel eine Menschenkette rund um den dortigen Luftwaffenstützpunkt der Bundeswehr statt. In Büchel lagern 20 US-Atombomben, die in den kommenden Jahren aufgerüstet werden sollen. Im Rahmen der „nuklearen Teilhabe“ Deutschlands in der NATO sind es Bundeswehrsoldaten, die diese Bomben im Fall des Falles ans Ziel bringen würden. Die Forderungen der Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegner sind klar: Die Atomwaffen müssen raus aus Deutschland – Schluss mit der „nuklearen Teilhabe“ – Büchel dichtmachen! Zudem soll Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten. Diese Forderungen gehören auch zu den Wahlprüfsteinen der Friedensbewegung zur Bundestagswahl, an denen sich die Parteien aus ihrer Sicht messen lassen müssen.

Die Menschenkette wird von der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt!“ organisiert. Auch DKP und SDAJ rufen ihre Mitglieder zur Teilnahme auf. In verschiedenen Regionen werden Busse organisiert.

Die Menschenkette soll am 5. September um 13 Uhr geschlossen werden. Dafür sind eine pünktliche Anreise und eine vorherige Anmeldung bei den Organisatoren erforderlich – sowohl für Gruppen als auch für Einzelpersonen. Wer angemeldet ist, wird rechtzeitig informiert, an welcher Stelle er beziehungsweise sie sich in die Menschenkette einreihen soll und wo geparkt werden kann. Nach der Menschenkette, die unter Corona-Bedingungen, also mit Abstand, organisiert wird, wird es eine Abschlusskundgebung geben, die bis 16 Uhr geplant ist. Alle Informationen zur Organisation, An- und Abreise, das Anmeldeformular und einen Parkschein zum Ausdrucken gibt es unter: friedenskooperative.de

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"US-Atombomben raus aus Deutschland!", UZ vom 20. August 2021



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