In der vergangenen Woche haben Beschäftigte des Ikea-Konzerns gestreikt. ver.di hatte erneut zu bundesweiten Warnstreiks im Handel aufgerufen. In mehr als der Hälfte aller deutschen Ikea-Filialen legten Beschäftigte die Arbeit nieder.
Ikea erzielte 2024 in Deutschland einen Gesamtumsatz von 6,1 Milliarden Euro. Das war das zweitstärkste Jahr in der Unternehmensgeschichte. ver.di kritisiert, dass davon bei den Beschäftigten nichts ankomme. Im Gegenteil, Ikea plane sogar einen umfassenden Personalabbau: Im Kundenservicecenter Rostock verlieren 280 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz, die IT-Abteilung in Dortmund wird ausgelagert. Und auch in der Konzernzentrale in Wallau sollen Stellen wegfallen. 2026 kommt es erstmals zu betriebsbedingten Kündigungen.
Die Tarifgespräche im Handel ziehen sich weiter hin – im Einzelhandel in Rheinland-Pfalz sowie im Groß- und Außenhandel. ver.di fordert 7 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 225 Euro mehr im Monat, bei einer Laufzeit von 12 Monaten.








