Welttreffen der ­Kommunisten

Am Sonntag ging in Havanna das 22. Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien zu Ende. Die 145 Vertreter von 78 Parteien aus 60 Ländern, die vom 27. bis 29. Oktober in Kuba tagten, warnen vor der gefährlichen Situation, in der sich die Menschheit befindet.

Die derzeitige Vorherrschaft des Imperialismus erzwinge eine ungerechte und unhaltbare internationale Ordnung, verschärfe die Ausbeutung und verschlechtere die Bedingungen der Arbeiterklasse und der Völker, formulierten die Delegierten in ihrer Abschlusserklärung. Dies führe zu „wachsenden Konflikten, Antagonismen und Kriegen und behindert die Lösung globaler Probleme wie der Covid-19-Pandemie, denen die sozialistischen Länder in der Vergangenheit und insbesondere das heutige Kuba mit seinem öffentlichen Gesundheitssystem und seiner wissenschaftlichen Entwicklung wirksam begegnet sind und in denen sich die Überlegenheit des Sozialismus manifestiert“. Die Delegierten beteuerten in Ihrer Erklärung: „Wir Kommunisten treten für eine neue Weltordnung ein, die auf der Abschaffung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, auf gegenseitig vorteilhaften Beziehungen zwischen Staaten und Völkern, auf Frieden, nachhaltiger Entwicklung zur Befriedigung sozialer Bedürfnisse, sozialer Gerechtigkeit und Solidarität beruht.“

Beim Welttreffen wurden unter anderem Hauptfelder des Kampfes und Aktionen festgelegt, die bis zum nächsten Treffen entwickelt werden sollen. Dazu gehört vor allem: „Mobilisierungen zur Verteidigung des Friedens und zur Ablehnung von imperialistischen Kriegen, Militärinterventionen, Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen und ausländischen Militärbasen sowie gegen die NATO und andere imperialistische Bündnisse wie AUKUS.“ Ein ausführlicher Bericht über das Treffen erscheint in der kommenden Ausgabe von UZ.

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"Welttreffen der ­Kommunisten", UZ vom 4. November 2022



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