Chile zwischen 1970 und 1973 – Eine Gesellschaft im Aufbruch unter der Regierung Salvador Allendes

1000 Tage Unidad Popular

Allendes Internationale und die Bezirkszentralbibliothek „Pablo Neruda“ präsentieren

bis 1. Oktober 2019 die Ausstellung

1000 Tage / 6 Blicke – Fotografien aus dem Chile der Unidad Popular (1970-1973)

1000 Tage währte die Regierung Salvador Allendes in Chile. Mit ihr und dem Bündnis „Unidad Popular“ begann am 5. September 1970 – auch mit der Hilfe vieler internationaler Unterstützer – ein tiefgreifender Umbau der chilenischen Gesellschaft. Die natürlichen Ressourcen wurden verstaatlicht, die Teilhabe der Bevölkerung ausgebaut, Literatur, Musik und bildende Kunst in die hintersten Winkel des Landes gebracht.

Im September 1973 beendete ein Militärputsch mit Unterstützung durch die CIA diesen sozialen Aufbruch. Zehntausende wurden ermordet oder flüchteten ins Exil und viele der Ideen, Bücher und Bilder wurden zerstört, verbrannt oder versteckt.

Mit der Ausstellung möchte das Rechercheprojekt „Allendes Internationale“ einen Beitrag zur (Wieder-)Entdeckung der vergessenen Erinnerungen leisten. Die Ausstellung konzentriert sich mit Bildern von sechs internationalen Fotografen auf Details und konkrete Alltagssituationen, auf Gesichter und Charaktere, die bis heute meist anonym blieben.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"1000 Tage Unidad Popular", UZ vom 6. September 2019



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Schlüssel aus.

    Vorherige

    Blumen für Stukenbrock

    NEIN zu neuen US-Truppentransporten Richtung Russland!

    Nächste