81. Jahrestag des Beginns der Schlacht um die Seelower Höhen

33.000 in vier Tagen

Es war das wohl stärkste Trommelfeuer der Geschichte: In den frühen Morgenstunden des 16. April 1945 griff die Rote Armee der Sowjetunion die von den Faschisten zur Festung ausgestalteten Seelower Höhen an. Sie setzte 40.000 Artilleriegeschütze und tausende Katjuscha-Raketenwerfer ein. Die 9. Armee der Wehrmacht unter Generaloberst Gotthard Heinrici hatte eine aus geographischer Sicht ideale Verteidigungsposition. Trotzdem gelang des der 1. Weißrussischen Front der Roten Armee unter Marschall Georgi Schukow unter hohen Verlusten in den eigenen Reihen, den faschistischen Widerstand zu brechen. Etwa 33.000 sowjetische Soldaten fielen in den vier Tagen der Schlacht. Am Abend des 19. April war es geschafft: Die Front der 9. Armee der Wehrmacht hatte aufgehört, zu existieren.

Am Donnerstag vergangener Woche haben sich Aktive verschiedener Organisationen und Verbänden getroffen, um der Schlacht um die Seelower Höhen zu gedenken, die den Kampf um Berlin einleitete. Auch Institutionen aus dem Oderbruch und der Stadt Seelow waren vertreten, als Sergei Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation in der BRD, in Begleitung weiteren Botschaftspersonals zur Kranzniederlegung am Fuße des Monuments für die gefallenen Sowjetsoldaten eintraf. Auch Delegationen der DKP nahmen an der Gedenkfeier teil.

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(Foto: Stefan Natke)

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