Arbeitsplatzabbau nicht ausgeschlossen

Sigmar Gabriel, Aufsichtsratschef der Stahltochter von Thyssenkrupp, stimmt die Beschäftigten auf einen Personalabbau ein. Der Vorstand von Thyssenkrupp Steel wolle bis Mitte April ein Konzept vorlegen. Es könne „sicher nicht ausgeschlossen werden“, dass „Kapazitätsanpassungen“ zu Arbeitsplatzabbau führen würden, wird Gabriel zitiert.
Sigmar Gabriels Job scheint dagegen nicht gefährdet. In seiner Zeit als Vorsitzender der SPD und Bundeswirtschaftsminister hat er unermüdlich dem Kapital gedient. Seit April 2022 sitzt er auf seinem lukrativen Aufsichtsratsposten. 2020 wurde er von Anteilseigner Katar für den Aufsichtsrat der Deutschen Bank nominiert. Im gleichen Jahr wurde er auch Aufsichtsratsmitglied von Siemens Energy. Zudem war er als „Berater“ von Tönnies tätig. Allein für den Posten im Aufsichtsrat der Deutschen Bank soll Gabriel laut Medienberichten ein Jahresgehalt von 200.000 Euro bekommen.

Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Kritischer Journalismus braucht allerdings Unterstützung, um dauerhaft existieren zu können. Daher freuen wir uns, wenn Sie sich für ein Abonnement der UZ (als gedruckte Wochenzeitung und/oder in digitaler Vollversion) entscheiden. Sie können die UZ vorher 6 Wochen lang kostenlos und unverbindlich testen.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Arbeitsplatzabbau nicht ausgeschlossen", UZ vom 1. März 2024



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Tasse.



    UZ Probe-Abo [6 Wochen Gratis]
    Unsere Zeit