DKP auf Zielgerade

Der Bundestag hat in der vergangenen Woche das Bundeswahlgesetz geändert. Eine Änderung war unter anderem von der DKP gefordert worden, weil die Sammlung von Unterstützerunterschriften für kleine Parteien, um überhaupt zur Bundestagswahl zugelassen zu werden, unter Pandemiebedingungen erheblich erschwert ist. Nun wurde das Quorum der zu sammelnden Unterschriften für Parteien, die nicht im Bundestag vertreten sind, auf ein Viertel reduziert. Damit sinkt die Hürde für Landeslisten von in der Regel 2.000 zu sammelnden Unterschriften auf 500. Die Anzahl für Direktkandidatinnen und -kandidaten reduziert sich von 200 Unterschriften auf 50. Damit hat die DKP neun ihrer elf Landeslisten und einen Großteil der Direktkandidaturen abgesichert. Weiterhin Unterstützung braucht die Partei in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Wer Zeit und Lust hat, im Juni an die Küste zu fahren, um die Genossinnen und Genossen solidarisch zu unterstützen, meldet sich beim DKP-Parteivorstand (pv@dkp.de).

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Über die Autorin

Wera Richter, geboren 1969, ist stellvertretende Parteivorsitzende der DKP und Chefredakteurin der UZ. Die journalistische Laufbahn begann in jungen Jahren mit einem Praktikum bei der UZ mit Rolf Priemer als Chefredakteur. Damals wurde die UZ wieder Wochenzeitung. Später arbeitete die gelernte Gärtnerin im Ressort Innenpolitik der Tageszeitung junge Welt. Auf dem 20. Parteitag der DKP 2013 wurde Wera Richter zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt und übernahm die Verantwortung für die Organisationspolitik. Ein Job, den sie in der SDAJ kennen und lieben gelernt hatte. 2020 löste sie Lars Mörking als UZ-Chefredakteur ab.

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"DKP auf Zielgerade", UZ vom 28. Mai 2021



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