Zu Wochenbeginn hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) das „Gemeinsame Abwehrzentrum Hybrid“ (GAZ Hybrid) eröffnet. Dabei handelt es sich um eine Koordinierungsplattform, die den Austausch von Polizeibehörden, Geheimdiensten und weitere Behörden erleichtern soll. Ziel ist es, die hybride Kriegsführung zu verbessern. Neben dem nun gegründeten GAZ Hybrid gibt es eine Reihe von ähnlichen Einrichtungen. Dazu gehören etwa das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ), das Gemeinsame Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum (GETZ) und das Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum (GDAZ). Wie der „Tagesspiegel“ berichtete, soll mit dem GAZ Hybrid besser gegen Cyberattacken, sogenannte Wegwerf-Agenten und den gefürchteten Bauschaum in Auspuffrohren vorgegangen werden. Die Bedrohung komme vor allem aus Russland, aber auch aus China. Nebenbei kündigte Dobrindt an, in Kürze neue Befugnisse für den Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“ sowie den Bundesnachrichtendienst auf den Weg zu bringen.
Dobrindt gibt GAZ
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"Dobrindt gibt GAZ", UZ vom 19. Juni 2026







