Endlich handeln

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat ein „Bund-Länder-Programm gegen Bildungsarmut“ vorgeschlagen. „Die Armut von Kindern ist insbesondere in den Stadtstaaten ein großes Problem. Sie wirkt sich negativ auf den Lernerfolg aus. Wir haben kein Erkenntnisproblem: Politik muss die Konsequenzen aus den Daten ziehen und endlich handeln“, sagte Ilka Hoffmann, GEW-Vorstandsmitglied Schule, mit Blick auf den am 18. Oktober veröffentlichten Bildungstrend 2019 des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB). Sie machte deutlich, dass sich der dramatische Lehrkräftemangel schon jetzt in den Ergebnissen der Studie widerspiegele. Dieser Trend werde sich in den nächsten Jahren verstärken, wenn die Politik nicht gegensteuert. Hoffmann mahnte eine Offensive in der Lehrkräfteausbildung und Qualitätsstandards in der Fort- und Weiterbildung von Quer- und Seiteneinsteigern an.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Endlich handeln", UZ vom 25. Oktober 2019



Bitte beweisen Sie, dass Sie ein Mensch sind und wählen Sie das Auto aus.

Vorherige

Rente mit 70?

Unblock Cuba!

Nächste

Das könnte sie auch interessieren