Hände weg!

Fédération Internationale des Résistants

Die Fédération Internationale des Résistants (Internationale Föderation der Widerstandskämpfer, FIR) ist der internationale Dachverband von Organisationen antifaschistischer Widerstandskämpfer. 1951 gegründet, setzt sich die FIR für eine Welt ohne Faschismus und Krieg ein. Dazu gehört die Achtung der Souveränität der Völker. Am Montag hat die FIR ihre Solidarität mit Kuba, das seit über 65 Jahren unter einer völkerrechtswidrigen Blockade der USA leidet, in einer Erklärung bekräftigt. Wir dokumentieren die Erklärung in voller Länge:

Seit Jahrzehnten solidarisieren sich die FIR und ihre Mitgliedsverbände mit dem kubanischen Volk gegen die Sanktionspolitik der USA, die gegen das Völkerrecht verstößt und von den nationalistischen Kräften der „kubanischen Exilanten“ in Florida unterstützt wird. Im Einklang mit den in ihrer Satzung verankerten Grundsätzen, insbesondere ihrem Bekenntnis zu Frieden, Völkerrecht, der Souveränität der Völker und internationaler Solidarität, sowie mit der auf dem XVIII. FIR-Kongress in Sofia verabschiedeten Resolution bekräftigt die FIR ihre Solidarität mit dem kubanischen Volk und fordert ein Ende des Embargos gegen Kuba.

Immer wieder muss Kuba militärische und gewalttätige Provokationen durch das US-Militär erdulden, die seine Souveränität und seinen internationalen Handel einschränken. Seit Jahren verurteilt die UN-Generalversammlung die Sanktionspolitik der USA mit überwältigender Mehrheit. Erst kürzlich gab es eine weitere Abstimmung, bei der 136 Mitgliedstaaten – darunter zahlreiche europäische Länder – die gegen das Völkerrecht verstoßende US-Blockade gegen Kuba verurteilten. Nur acht Länder, darunter die Ukraine, stellten sich auf die Seite der USA. Anstatt dieses Votum der internationalen Gemeinschaft zu akzeptieren, behauptete die US-Delegation jedoch dreist, die Verantwortung für die wirtschaftliche und soziale Lage Kubas liege allein bei der Regierung in Havanna.

Doch die Menschen wissen es besser. In vielen Ländern gibt es Solidaritätskomitees gegen die wirtschaftliche Strangulierung Kubas. In den kommenden Tagen und Wochen werden weltweit Proteste unter dem Motto „Unblock Cuba!“ stattfinden. Sie fordern ein Ende der unmenschlichen Blockadepolitik, die insbesondere die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft trifft, da nicht nur Energiequellen, sondern sogar Medikamente nicht mehr ins Land geliefert werden dürfen. Sie solidarisieren sich mit Kuba, das zudem durch eine militärische Eskalation seitens der Trump-Regierung bedroht ist. Die FIR bekräftigt ihre seit vielen Jahren vertretene Forderung: „Hände weg von Kuba! Solidarität mit dem kubanischen Volk!“ Der FIR-Vorstand setzt sich gemeinsam mit den FIR-Mitgliedsverbänden für dieses Ziel ein.

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