Hilfe für Vietnam

Anhaltende schwere Regenfälle und Überschwemmungen haben in der vergangenen Woche in mehreren Provinzen Zentralvietnams über 80 Tote und zahlreiche Verletzte gefordert. Viele Menschen werden noch vermisst, nachdem ein schwerer Taifun über die Küste am Südchinesischen Meer hinweggefegt war.

Im Gebiet um Da Nang und Hue wurden viele Gemeinden von den schweren Regenfällen überschwemmt. Zusätzlich verschlimmert wurde die Situation durch abfließendes Hochwasser aus Wasserkraftwerken. Mehrere hundert Häuser wurden völlig zerstört und 130.000 beschädigt, Straßen wurden weggespült. Große Schäden gab es außerdem in der landwirtschaftlichen Produktion. Fast 600 Hektar Anbaufläche für Reis, 4.000 Hektar für Gemüse und 2.000 Hektar Aquakultur wurden ebenso vernichtet wie große Bestände an Geflügel und Rindern. Bereits im September hatten Stürme in der Region schwere Schäden angerichtet. 20 Soldaten und Angehörige von zivilen Rettungskräften wurden während des Einsatzes durch einen Erdrutsch verschüttet und tödlich verletzt.

Die Regierung Vietnams startete am vergangenen Sonntag eine landesweite Kampagne der Solidarität mit den Opfern. In einem Aufruf bittet Premierminister Nguyen Xuan Phúc Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen innerhalb und außerhalb des Landes, die von den Stürmen in der Zentralregion betroffenen Menschen zu unterstützen.
Die Freundschaftsgesellschaft Vietnam und die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) rufen deshalb auch in Deutschland alle Freunde Vietnams zu Spenden auf. Sie können getätigt werden über das Konto
DKP-Parteivorstand
GLS-Bank BIC: GENODEM1GLS
IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01 Stichwort: Unwetterhilfe Vietnam

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"Hilfe für Vietnam", UZ vom 23. Oktober 2020



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