Höhere Mieten

Im dritten Quartal des laufenden Jahres sind die Mieten in der BRD wieder deutlich gestiegen. Verglichen mit dem zweiten Quartal stiegen die Mieten nominal um 1,2 Prozent. Im Jahresvergleich liegt der Zuwachs bei 3,6 Prozent. Das ist der stärkste Anstieg seit Anfang 2025. Das ermittelte das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) in einer am Donnerstag vergangener Woche veröffentlichten Studie.

Am schnellsten stiegen die Mieten in den acht größten Städten Deutschlands. Auf Platz 1 steht Berlin mit 2,1 Prozent Zuwachs. Düsseldorf, die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, folgt auf Platz 2 mit 2 Prozent. In München stiegen die Mieten um 1,3 Prozent, in Frankfurt am Main und Stuttgart um jeweils 1,1 Prozent.

Im Jahresvergleich stiegen die Mieten mit 6,7 Prozent am stärksten in Hamburg, gefolgt von Düsseldorf und Köln mit jeweils 5,4 Prozent. München bleibt die teuerste Stadt des Landes. Dort liegt die durchschnittliche Kaltmiete mittlerweile bei 23,70 Euro pro Quadratmeter.

Einer von DGB und Mieterbund in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage zeigt, dass 89 Prozent der befragten Mieter in Großstädten schärfere Strafen gegen Mietwucher fordern. 75 Prozent sprechen sich für eine Verschärfung der Mietpreisbremse aus. 67 Prozent wollen Mieterhöhungen generell begrenzen, 65 Prozent befürworten einen Mietendeckel.

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"Höhere Mieten", UZ vom 23. Oktober 2026



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