Der Energiekonzern LEAG schließt einen früheren Ausstieg aus der Kohleverstromung nicht aus. LEAG-Chef Thorsten Kramer erklärte kürzlich in einem Interview mit „ntv“: „Ich kann mir das natürlich vorstellen, dass 2033 die LEAG nicht mehr von der Kohle lebt.“ Als Bedingung nannte Kramer die Errichtung von wasserstofffähigen Kraftwerken an allen Standorten, um einen Marktanteil von 10 Prozent auf dem Strommarkt halten zu können. Solange dies nicht der Fall sei, werde am Ausstiegsdatum 2038 festgehalten. Wie die „Lausitzer Rundschau“ berichtet, will LEAG zukünftig außerdem deutlich weniger Mitarbeiter beschäftigen.