Nikki Haley

Von lmö

Eigentlich brauchen die USA keine Gründe mehr zu nennen für ihre Feldzüge für „Freiheit“ und „Demokratie“. Und dennoch gibt es Menschen wie Nimrata „Nikki“ Haley, UN-Botschafterin bei den Vereinten Nationen. Sie ist das menschliche Gesicht des US-Imperialismus, weil US-Präsident Donald Trump es nicht ist. Sie versucht regelmäßig verständliche Argumente und Beweise zu liefern, warum die Bösen die Bösen sind. So „bewies“ Haley im Dezember letzten Jahres, dass der Iran den Nahen Osten destabilisiere und Waffen an die Huthi-Rebellen im Jemen liefere (siehe Bild), ein Auftritt, der an den damaligen US-Außenminister Colin Powell erinnert, der uns 2003 erzählte, der Irak besitze Massenvernichtungswaffen. Derzeit fabuliert sie über einen Chemiewaffen-Einsatz durch die syrische Regierung. Während Präsident Trump in aufgeblasener Pose Drohungen in alle Richtungen ausstößt, ist bei Haley zu befürchten, dass einem ihrer „diplomatischen“ Auftritte Taten folgen werden.

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"Nikki Haley", UZ vom 2. März 2018



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