„OPEC+“: Förderkürzung

Das Ölkartell OPEC und die zehn kooperierenden Staaten setzen bei ihrer Strategie für die kommenden Monate auf weitere Förderbeschränkung. Die 24 zuständigen Minister einigten sich in Wien auf eine zusätzliche Kürzung um 500 000 Barrel (je 159 Liter) Öl am Tag im Vergleich zur aktuellen Produktion. Wie das Ölkartell mitteilte, gilt die Kürzung vom 1. Januar 2020 an.
Welche Folgen diese zusätzliche Kürzung um 0,5 Prozent der weltweiten täglichen Ölproduktion haben kann, lässt sich nur schwer vorhersagen. Aller Voraussicht nach werden die Öl- und damit auch die Benzinpreise etwas steigen. Die Internationale Energieagentur hat aber zuletzt auch darauf hingewiesen, dass nach ihren Erwartungen der Bedarf an OPEC-Öl im ersten Halbjahr 2020 deutlich zurückgehen wird.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"„OPEC+“: Förderkürzung", UZ vom 13. Dezember 2019



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Fahne aus.



    UZ Probe-Abo [6 Wochen Gratis]
    Vorherige

    Macron provoziert den Aufstand

    Esther Bejarano zum 95.

    Nächste