Praktikum – prekär, weiblich und häufig ohne Mindestlohn

Viel Arbeit für wenig oder gar kein Geld. So sehen Praktika vielfach in Deutschland aus. Das stellt die DGB-Jugend in einer Broschüre zu diesem Thema fest: 73 Prozent aller Praktika finden während des Studiums statt. 63 Prozent der Praktikanten sind weiblich, im Durchschnitt ist ein Praktikant 25 Jahre alt. Praktika sind Teil eines insgesamt unsicheren und belastenden Berufseinstiegs für junge Menschen, denn über 78 Prozent aller Praktikantinnen machen sich Sorgen um ihre wirtschaftliche Situation und fast ein Drittel können in ihrer Freizeit nicht richtig abschalten. DGB-Bundesjugendsekretär Florian Haggenmiller fordert höhere Qualitätsstandards für Praktika, die Abschaffung von Mindestlohnausnahmen bei freiwilligen Praktika und die generelle Einführung eines Mindestentgelts für Pflichtpraktika analog dem BAföG-Höchstsatz.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Praktikum – prekär, weiblich und häufig ohne Mindestlohn", UZ vom 12. August 2016



Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Stern aus.

Vorherige

Vertrauenswerbung für die Banken

Sklaverei als „Menschenrecht“

Nächste

Das könnte sie auch interessieren