Sebastian Kurz

Von MI

( Österreichisches Außenministerium / Lizenz: CC BY 2.0)

Emmanuel Macron und Christian Linder sind  nur Geschöpfe aus der Nullserie – mit Sebastian Kurz ist den Molekularbiologen und Gentechnikern der große Sprung gelungen. Endlich ist er auf dem Markt, der neoliberale Politikertyp des frühen 21. Jahrhunderts. Technisch gestaltete sich die Herstellung des „Staatsmanns neuer Art“ („Time“, 2. März 2017) mit Führer-Qualitäten nicht weiter schwierig, nachdem es gelungen war, dem DNS-Strang eines Jungjuristen aus gutem Hause die Gene eines BWL-Studenten und eines Unterwäschemodels aufzupfropfen. Kurz passte sich die reaktionäre Österreichische Volkspartei maßgenau zu einer „Liste Ich“ an, das belohnten die Wähler: 31,4 Prozent Zu-Kurz-Gekommene wurden gezählt. Im Januar 2016 äußerte der Wahlsieger vom Sonntag, „Es ist nachvollziehbar, dass viele Politiker Angst vor hässlichen Bildern bei der Grenzsicherung haben“, und meinte Bilder von ertrinkenden Flüchtlingen. Deshalb hier noch schnell ein hübsches: es zeigt den künftigen Kanzler Österreichs (links hinter dem sympathischen Hündchen).

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"Sebastian Kurz", UZ vom 20. Oktober 2017



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