KPD

0815 strassenschild - Kein Vergessen im roten Ländchen - KPD - KPD

Trotz Konterrevolution erhalten: Die Otto-Hurraß-Straße in Lauchhammer (Foto: Fransika Zierer)

Trotz Konterrevolution erhalten: Die Otto-Hurraß-Straße in Lauchhammer (Foto: Fransika Zierer)
Kommunisten in Lauchhammer erinnern an die Ermordung von Otto Hurraß vor 90 Jahren

Kein Vergessen im roten Ländchen

Die Verbrechen der Faschisten waren zahllos, und grausam waren sie alle. Es gab aber besonders bestialische Akte, dazu gehörte der Mord an dem Arbeiter Otto …

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Hanns Kralik 2 - Mensch – wie stolz das klingt - KPD - KPD

Hanns Kralik, undatiert (Foto: privat / hanns-kralik.de)

Hanns Kralik, undatiert (Foto: privat / hanns-kralik.de)
Dem bewegten Leben und künstlerischen Schaffen von Hanns Kralik ist in Moers eine Sonderausstellung gewidmet

Mensch – wie stolz das klingt

Noch bis zum 24. März werden im Schloss Moers Arbeiten von Hanns Kralik (1900 – 1971) gezeigt und sein bewegtes Leben dokumentiert. Der Titel der Sonderausstellung …

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0115 Jupp Angenfort Foto Gerhard Schmidt UZ Archiv e1704325019693 - Konsequenter Kämpfer in Wort und Tat - KPD - KPD

Jupp Angenfort 1979 (Foto: Gerhard Schmidt / UZ-Archiv)

Jupp Angenfort 1979 (Foto: Gerhard Schmidt / UZ-Archiv)
Am 9. Januar wäre Jupp Angenfort 100 Jahre alt geworden

Konsequenter Kämpfer in Wort und Tat

„Jagt die braunen Richter fort – Freiheit für Jupp Angenfort!“ skandierten Josef Angenforts Genossen, Kameraden und Freunde nach seiner erneuten Inhaftierung vor dem Zuchthaus am 21. März …

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4415 Harig 5 - Lebenslanges Engagement gewürdigt - KPD - KPD

Paul Harig (links) im Gespräch mit seinem Genossen Hubert Schulz, 1973 (Foto: Rainer Stöcker)

Paul Harig (links) im Gespräch mit seinem Genossen Hubert Schulz, 1973 (Foto: Rainer Stöcker)
Hagen widmet dem Kommunisten Paul Harig eine Straße

Lebenslanges Engagement gewürdigt

Die Entscheidung ist einstimmig gefallen: Eine Straße im Hagener Stadtteil Haspe wird nach Paul Harig benannt. Der 1900 geborene Kommunist und Gewerkschafter wirkte als Betriebsratsvorsitzender …

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Ernst-Thälmann-Denkmal in Berlin. Der Vorsitzende der KPD sprach, illegal nach Frankreich eingereist, im Oktober 1932 auf einer Kundgebung in Paris. Seine Ablehnung des Versailler Vertrags wird heute als Nationalismus ausgelegt – obwohl auch die französischen Genossen gegen den Raubfrieden waren. (Foto: Lew Kerbel / Bundesarchiv, Bild 183-1986-0415-011 / CC BY-SA 3.0 / Bearbeitung: UZ)
Eine Antwort auf den Artikel „Als es keine Brandmauer gab“ – Teil 1

Fragwürdige Thesen

In der Zeitschrift „antifa“, deren Herausgeber der Bundesausschuss der VVN-BdA ist, erschien im Juli der Artikel „Als es keine Brandmauer gab“. Autorin ist die Referentin …

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1810 01 - Sich und seiner Sache stets treu geblieben - KPD - KPD

Anton Ackermann (3. von rechts) auf der Demonstration zum 1. Mai 1946 in Berlin. Die Führung der neugegründeten SED bildet die Spitze des Zuges durch das vom Krieg zerstörte Berlin. (Foto: gemeinfrei)

Anton Ackermann (3. von rechts) auf der Demonstration zum 1. Mai 1946 in Berlin. Die Führung der neugegründeten SED bildet die Spitze des Zuges durch das vom Krieg zerstörte Berlin. (Foto: gemeinfrei)
Zum 50. Todestag Anton Ackermanns

Sich und seiner Sache stets treu geblieben

Wesentlicher Bestandteil von Klassenbewusstsein ist das kollektive Gedächtnis der Arbeiterbewegung. Das Andenken an den Kommunisten Anton Ackermann, der maßgeblichen Anteil an der Konzeption für ein …

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Die Faschisten nutzen den Reichstagsbrand zur Legitimierung des Terrors gegen die Kommunisten. (Foto: Bundesarchiv, Bild 102-02920A / Georg Pahl / CC-BY-SA 3.0)
Die KPD im antifaschistischen Widerstandskampf – Teil 6

Der Terror setzt ein

Dem Ehepaar Mörschel gehörte das Sporthaus Ziegenhals. Wie viele Mitglieder der KPD hatten sie sich seit Sommer 1932 auf die Illegalität vorbereitet. Ihr Sporthaus diente …

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img207 - Thälmanns letzte Rede - KPD - KPD

Ernst Thälmann bei einer Rede im Berliner Lustgarten am 1. Mai 1932 (Foto: Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU, Zentrales Parteiarchiv, Moskau)

Ernst Thälmann bei einer Rede im Berliner Lustgarten am 1. Mai 1932 (Foto: Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU, Zentrales Parteiarchiv, Moskau)
Heute vor 90 Jahren tagte das ZK der KPD illegal in Ziegenhals

Thälmanns letzte Rede

Rund 40 hochrangige KPD-Funktionäre trafen sich am 7. Februar 1933 zur Sitzung des Zentralkomitees der Partei im Sporthaus Ziegenhals, südöstlich von Berlin. Eine Woche zuvor …

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20230128 143340 - Generalstreik gegen Hitler und Krieg - KPD - KPD

Demo in Erinnerung an den Generalstreik von Mössingen vor 90 Jahren (Foto: Christa Hourani)

Demo in Erinnerung an den Generalstreik von Mössingen vor 90 Jahren (Foto: Christa Hourani)
Demonstration erinnerte an den Mössinger Streik vor 90 Jahren

Generalstreik gegen Hitler und Krieg

Am vergangenen Samstag zogen 500 Demonstrierende, angeführt von der Schalmeienkapelle aus Schwäbisch Hall, durch einen kleinen Ort am Fuße der Schwäbischen Alb. Sie erinnerten an …

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0410 Foto1 - Die bürgerliche Demokratie stand im Weg - KPD - KPD

Am Tag nach der Machtübertragung an Adolf Hitler schrieb das Dorf Mössingen am Fuße der Schwäbischen Alb Geschichte. Von den 4.000 Einwohnern folgten 800 dem Aufruf der KPD zum Massenstreik gegen die Nazipartei. Als erste fasste die Belegschaft der Firma Pausa den Streikbeschluss. Deren jüdische Inhaber Artur und Felix Löwenstein – wenig später selbst von den Nazis verfolgt und vertrieben – gaben den Arbeiterinnen und Arbeitern frei. Jakob Textor hisste am Kamin von Pausa die rote Fahne. Kurz nach 12 Uhr formierte sich der Demonstrationszug mit dem mehrere Meter breiten Transparent „Heraus zum Massenstreik“. Auf der Kundgebung sprach der KPD-Unterbezirksleiter Fritz Wandel. Der Textilfabrikant Merz rief die Reutlinger Schutzpolizei an. Sie rückte gegen die 800 Demonstrierenden mit Pistolen und Gummiknüppeln bewaffnet vor und sperrte die Straße. Angesichts dieses massiven Einsatzes der Staatsmacht und in der Erkenntnis, dass an anderen Orten keine solchen Streiks stattfanden, wurde die Aktion am gleichen Tag beendet (Auf dem Bild sind die Mössinger Kommunisten und die Antifaschistische Aktion beim Roten Tag in Tübingen im Juli 1932 zu sehen, da es vom Generalstreik selbst keine Fotos gibt). Aus diesem Anlass findet am 28. Januar ab 14 Uhr eine Demonstration in ­Mössingen statt. (Foto: Stadtmuseum Mössingen)

Am Tag nach der Machtübertragung an Adolf Hitler schrieb das Dorf Mössingen am Fuße der Schwäbischen Alb Geschichte. Von den 4.000 Einwohnern folgten 800 dem Aufruf der KPD zum Massenstreik gegen die Nazipartei. Als erste fasste die Belegschaft der Firma Pausa den Streikbeschluss. Deren jüdische Inhaber Artur und Felix Löwenstein – wenig später selbst von den Nazis verfolgt und vertrieben – gaben den Arbeiterinnen und Arbeitern frei. Jakob Textor hisste am Kamin von Pausa die rote Fahne. Kurz nach 12 Uhr formierte sich der Demonstrationszug mit dem mehrere Meter breiten Transparent „Heraus zum Massenstreik“. Auf der Kundgebung sprach der KPD-Unterbezirksleiter Fritz Wandel. Der Textilfabrikant Merz rief die Reutlinger Schutzpolizei an. Sie rückte gegen die 800 Demonstrierenden mit Pistolen und Gummiknüppeln bewaffnet vor und sperrte die Straße. Angesichts dieses massiven Einsatzes der Staatsmacht und in der Erkenntnis, dass an anderen Orten keine solchen Streiks stattfanden, wurde die Aktion am gleichen Tag beendet (Auf dem Bild sind die Mössinger Kommunisten und die Antifaschistische Aktion beim Roten Tag in Tübingen im Juli 1932 zu sehen, da es vom Generalstreik selbst keine Fotos gibt). Aus diesem Anlass findet am 28. Januar ab 14 Uhr eine Demonstration in ­Mössingen statt. (Foto: Stadtmuseum Mössingen)
Vor 90 Jahren übergab das Monopolkapital die politische Führung an Adolf Hitler. Die KPD im antifaschistischen Abwehrkampf

Die bürgerliche Demokratie stand im Weg

Die 1929 einsetzende Weltwirtschaftskrise löste im Großkapital und seinen politischen Abteilungen hektische Betriebsamkeit aus. Die Krise auf Kosten der Volksmassen im Rahmen der Republik zu …

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Zentral-Straßenbahnhof, Müllerstraße, Berlin, November 1932: Unabhängig von Rechtschreibfähigkeiten und politischer Orientierung stehen Arbeiter gemeinsam auf Streikposten. (Foto: Bundesarchiv, Bild 102-13991 / CC-BY-SA 3.0)
Die KPD im antifaschistischen Abwehrkampf – Teil 3

Drum halte dich an deinesgleichen

Im Juni 1932 hatte die KPD auf die Notverordnungspolitik und Faschisierungstendenzen in der Weimarer Republik mit der Gründung der „Antifaschistischen Aktion“ reagiert. Ziel war die …

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Armenspeisung 1931 in Berlin-Niederschönhausen. Die Abwälzung der Krisenlasten durch die Notverordnungspolitik führte zu großem sozialen Elend. (Foto: Bundesarchiv, Bild 183-T0706-501 / CC-BY-SA 3.0)
Die KPD im antifaschistischen Abwehrkampf – Teil 2

Krisenbewältigung per Notverordnung

Am 30. März 1930 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg den Vorsitzenden der Fraktion der Zentrums-Partei im Reichstag, Heinrich Brüning, zum Reichskanzler. Das war Teil der veränderten …

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Unsere Zeit